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Kuh mit Kuhglocke
© dpa/Matthias Balk

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David Herting
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Kuh mit Kuhglocke

Das klagende Ehepaar war 2011 nach Erlkam gezogen, das Nachbargrundstück war zu diesem Zeitpunkt eine leere Wiese. Wenige Monate später aber endete für das Ehepaar aus der Holzkirchner Gegend das Idyll. Eine Bäuerin hatte die Wiese von der Gemeinde gepachtet und ließ nun dort ihre Kühe weiden – um den Hals: klassische Kuhglocken.

Kuhglocken: Schlafstörungen und Depressionen

Das Geräusch ist für die beiden Hausbewohner so störend, dass sie sagen, sie hätten Schlafstörungen und Depressionen bekommen. In einem ersten Gerichtsstreit, der Kläger war der Ehemann, kam es zu einer Einigung mit der Bäuerin, die ihre Kühe künftig weiter entfernt auf der Wiese weiden lassen muss.

Ehefrau klagt erneut gegen Kuhglocken-Lärm

Trotz des Vergleichs klagte der Mann erneut. Er forderte, dass die Kühe verschwinden - oder zumindest ihre Glocken. Doch die Klage scheiterte. Jetzt will seine Ehefrau mit einer neuen Klage noch einmal versuchen, die Kühe von der Weide zu vertreiben. Beklagte sind wieder die Bäuerin und die Gemeinde Holzkirchen, der die Wiese gehört.