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Nachwuchs: Wanderfalken brüten im Bayerischen Wald | BR24

© Michael Göggelmann/Nationalpark Bayerischer Wald

Wegen der brütenden Wanderfalken wird die Sperrung des Wanderwegs durchs Höllbachgespreng verlängert.

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    Nachwuchs: Wanderfalken brüten im Bayerischen Wald

    Wegen der brütenden Wanderfalken wird die Sperrung des Wanderwegs durch das Höllbachgespreng im Bayerischen Wald verlängert. Der Wanderweg hinauf zum Falkenstein wird deswegen wohl bis Ende Juni gesperrt bleiben - aber es gibt eine "Umleitung".

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    Der Wanderweg mit der Markierung Heidelbeere zwischen den Höllbachfällen und dem Hüttensteig auf den Großen Falkenstein bleibt weiterhin gesperrt. Das meldet die Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald. Der Grund ist ein erfreulicher: Dort brütet derzeit auch dieses Jahr ein Wanderfalkenpaar. Mitarbeiter des Nationalparks Bayerischer Wald und des Landesbundes für Vogelschutz konnten dies bestätigen.

    Chance auf erfolgreiche Brut durch Sperrung

    Deshalb wird die Sperrung voraussichtlich bis Ende Juni verlängert. "Nur so haben die Falken eine Chance auf eine erfolgreiche Brut", erklärt Jochen Linner, der beim Nationalpark für Natur-, Arten- und Biotopschutz zuständig ist. Störungen durch Menschen sorgen schließlich dafür, dass die Elterntiere die Aufzucht der Jungtiere vernachlässigen, was meist zum Tod des Nachwuchses führt. "Wir bauen hier ganz stark auf das Verständnis unserer Besucher."

    Umleitung über den Sulzschachten

    Auf das Naturerlebnis Höllbachfälle muss dennoch niemand verzichten. Denn bis dahin ist der Wanderweg frei zugänglich. Von den Wasserfällen aus führt dann die ausgeschilderte Umleitung auf dem Weg mit der Markierung Silberblatt über den Sulzschachten zum Gipfel. So bleibt ein direkter Aufstieg von Scheuereck zum Großen Falkenstein möglich.

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