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Nachbarn führten Buch - und brachten Schwarzfahrer vor Gericht | BR24

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Im Landkreis Haßberge haben Nachbarn genau beobachtet und Buch geführt, wann sich ein 50-Jähriger in ihrem Viertel hinters Steuer setzte. 92 Mal fuhr der Mann mit dem Auto, obwohl er keinen Führerschein hat. Nun steht er in Haßfurt vor Gericht.

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Nachbarn führten Buch - und brachten Schwarzfahrer vor Gericht

Im Landkreis Haßberge haben Nachbarn genau beobachtet und Buch geführt, wann sich ein 50-Jähriger in ihrem Viertel hinters Steuer setzte. 92 Mal fuhr der Mann mit dem Auto, obwohl er keinen Führerschein hat. Nun steht er in Haßfurt vor Gericht.

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Vor dem Amtsgericht Haßfurt wird heute ein Prozess gegen einen mutmaßlich notorischen Schwarzfahrer fortgesetzt. Der 50-jährige Angeklagte soll zwischen Mai 2017 und Februar 2019 mindestens 92 Mal ein Auto ohne gültigen Führerschein gefahren haben. Die Nachbarn des Mannes hatten offenbar genau Buch geführt und den Mann angezeigt. Der Angeklagte gab bislang an, zur fraglichen Zeit in Spanien gewesen zu sein. Heute sollen dazu Zeugen gehört werden.

Streit mit den Nachbarn wegen der Hunde

Der Mann aus einem Dorf im nördlichen Landkreis Haßberge muss bereits eine Strafe in einer Justizvollzugsanstalt verbüßen. Die Nachbarn des Mannes hatten genau Buch geführt, weil sie mit dem gelernten KFZ-Mechaniker wegen dessen Hunden kein gutes Verhältnis hatten. Laut einem Sprecher des Amtsgerichts Haßberge gibt es noch einen Fortsetzungstermin im Februar.