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Symbolbild Polizei

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    Nach Vergewaltigung in Dingolfing: Polizei befragt Anwohner

    In Dingolfing ist am vergangenen Montag eine 38 Jahre alte Frau vergewaltigt worden. Die Tat geschah kurz vor 22 Uhr in der Bahnhofstraße. Die Polizei fahndet immer noch nach dem Täter und führt deshalb nun Anwohnerbefragungen durch.

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    Von
    • Astrid Dachs
    • BR24 Redaktion
    • Zara Kroiß

    Nach der Vergewaltigung einer 38-jährigen Frau in Dingolfing fahndet die Polizei weiter nach dem Täter.

    Anwohner in der Bahnhofstraße werden befragt

    Deshalb wird die Kripo Landshut am Donnerstag, 17. Juni, ab 17 Uhr im Bereich der Bahnhofstraße eine Befragung der Anwohner durchführen. Darüber hinaus sucht sie Passanten oder Verkehrsteilnehmer, die am Montagabend, 14. Juni, in der Zeit zwischen 21.30 Uhr bis 22 Uhr im Bereich des sogenannten "Takko-Kreisels" gegenüber der dortigen Eisdiele beziehungsweise ein Stück weiter stadtauswärts im Bereich des Skaterparks bis über die Isarbrücke Beobachtungen gemacht haben.

    Diese sollen sich mit der Kripo Landshut (0871/9252-0) in Verbindung setzen. Gesucht wird ein etwa 30 Jahre alter Mann mit braunen Augen, der etwa 175 cm groß ist und eine leicht untersetzte Figur hat. Er war bekleidet mit einer dunklen Hose, einem dunklen T-Shirt und hatte laut Polizei ein ungepflegtes Erscheinungsbild - insbesondere ungepflegte Zähne und Bart. Der Mann roch auffallend nach Alkohol und sprach Deutsch mit unbekanntem ausländischem Akzent.

    38-Jährige war wohl Zufallsopfer

    Die Polizei geht davon aus, dass es sich bei der 38-Jährigen um ein Zufallsopfer des Täters handelt, wie das auch bei den Überfällen in Bad Gögging und in Neustadt an der Donau im Landkreis Kelheim der Fall war, wo der Täter inzwischen gefasst werden konnte.

    Die Frau war in Dingolfing am Montagabend zu Fuß auf dem Weg nach Hause, als sich ein Unbekannter näherte und sie küssen wollte. Die Frau drehte sich weg. Der Mann zog die Frau an sich heran und vergewaltigte sie. Sie verständigte telefonisch ihren Ehemann, der hinzu kam und den Täter noch etwa 500 Meter weit verfolgte, bis er ihn aus den Augen verlor. Die Polizei suchte mit einem Großaufgebot nach dem Mann, jedoch erfolglos. Bislang fehlt vom Täter offenbar jeder Spur.

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