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Nach Vandalismus: Murnauer Marsch für Menschenrechte | BR24

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Nach Vandalismus an einem Kunstprojekt haben Schüler und Lehrer in Murnau für Menschenrechte demonstriert. Die Kinder zogen mit Plakaten durch die Innenstadt.

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Nach Vandalismus: Murnauer Marsch für Menschenrechte

Rund 500 Schüler, Lehrer und Bürger haben in Murnau gegen den Vandalismus an den von ihnen gestalteten Menschenrechtsbänken demonstriert. Unbekannte hatten diese teilweise mit Farbe übersprüht.

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Hunderte Jugendlich haben in Murnau gegen den Vandalismus an des sogenannten Menschenrechtsbänken demonstriert. "Die Menschenrechte lassen sich nicht übersprühen" - unter diesem Motto stand der Protestmarsch der Jugendlichen. Demonstrativ verkündeten die Schüler die 30 Artikel der Menschenrechte mit der deutlichen Botschaft, dass solches Verhalten in Murnau nicht toleriert werde.

Asyl-Artikel mit Farbe übersprüht

Die Menschenrechtsbänke entstanden im Rahmen einer Kunstaktion mit Künstlern aus der Region. Erst vor vier Wochen wurden sie im Rahmen der langen Nacht der Demokratie enthüllt. Fünf von sieben Bänken wurden letztes Wochenende verunstaltet - der Asyl-Artikel wurde etwa mit schwarzer Farbe übersprüht, ähnlich das Wort Sicherheit für alle Menschen in Artikel 1. Darum vermutet Murnaus Bürgermeister Rolf Beuting auch eine politisch motivierte Tat.

Spuren der Sprühattacke sollen bleiben

Ganz bewusst wurden die Artikel der Menschrenrechtscharta in das Holz der Bänke eingebrannt, so Mitinitator Jörg Steinleitner gegenüber dem Bayerischen Rundfunk. So einfach lasse sich das nicht überpinseln. Demnächst sollen die Menschenrechtsbänke überarbeitet werden, absichtlich sollen dabei die Spuren der Sprühattacke weiter sichtbar bleiben - sozusagen als Mahnmal unserer Zeit.