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Nach Unfall auf A6 bei Amberg: 33-jähriger Polizist gestorben | BR24

© BR/Bastian Kellermeier
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Der 33-jährige Polizist, der gestern an der A6 bei Amberg von einem Auto erfasst wurde, ist gestorben. Sein ebenfalls in den Unfall verwickelter Kollege schwebt weiterhin in Lebensgefahr. Gegen den Fahrer wird wegen fahrlässiger Tötung ermittelt.

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Nach Unfall auf A6 bei Amberg: 33-jähriger Polizist gestorben

Der 33-jährige Polizist, der am Dienstag an der A6 bei Amberg von einem Auto erfasst wurde, ist gestorben. Sein ebenfalls in den Unfall verwickelter Kollege schwebt weiterhin in Lebensgefahr. Gegen den Fahrer wird wegen fahrlässiger Tötung ermittelt.

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Von
  • Bastian Kellermeier
  • BR24 Redaktion

Einer der beiden Polizisten, die am Dienstagabend auf der A6 bei Amberg bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt wurden, ist am Mittwochabend im Krankenhaus gestorben. Sein 50 Jahre alter Kollege, der ebenfalls von dem Auto erfasst worden war, schwebe weiter in Lebensgefahr.

Wie die Polizei dem BR mitteilte, wird gegen den unfallverursachenden Fahrer wegen fahrlässiger Tötung ermittelt.

Auto geriet wahrscheinlich ins Schleudern

Der 33-jährige Polizist, der am Mittwoch starb, war mit seinem 50 Jahre alten Kollegen gerade mit der Aufnahme eines Unfalls an der A6 fertig, als ein 34 Jahre alter Autofahrer im Bereich der Unfallstelle mit seinem Auto ins Schleudern geriet und die beiden Polizisten erfasste. Die Polizei geht davon aus, dass der Autofahrer einem Lastwagen ausweichen musste und deshalb die Kontrolle über seinen Wagen verlor. Der Lastwagenfahrer wurde später nahe Alfeld gestoppt. Die beiden Polizisten wurden schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Der 50-jährige Polizist schwebt laut Polizei weiterhin in Lebensgefahr.

Innenminister ist "tief erschüttert"

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) äußerte sich in einer Stellungnahme "tief erschüttert". Seine Gedanken seien bei den Angehörigen des gestorbenen 33-Jährigen. Die gesamte Bayerische Polizei trauere um einen hochengagierten Kollegen. "Meine Gedanken sind aber auch bei dem schwer verletzten 50-jährigen Polizisten, der im Krankenhaus um sein Leben kämpft. Ich drücke ganz fest die Daumen, dass er die schweren Stunden übersteht und wieder genesen wird."

Noch immer Zeugen gesucht

Die Verkehrspolizeiinspektion Regensburg sucht noch immer Zeugen, die Beobachtungen rund um den Unfall gemacht haben, der sich gegen 18.30 Uhr ereignet hat. Jegliche Hinweise, beispielsweise auch, ob anfahrende Lkw an der Unfallörtlichkeit bemerkt wurden, seien für die Polizei wichtig, heißt es.

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