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Bei diesem Unfall auf der A3 wurden zwei Menschen verletzt. Die Polizei beklagte sich über viele Gaffer.

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    Nach Unfall auf A3: Polizei leitet Verfahren gegen Gaffer ein

    Gaffer haben bei dem schweren Lkw-Unfall auf der A3 am Mittwoch die Polizisten bei der Unfallaufnahme behindert. Jetzt müssen einige von ihnen mit einem Bußgeldbescheid rechnen.

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    Von
    • Uli Scherr
    • BR24 Redaktion

    Nach einem schweren Lastwagen-Unfall auf der A3 bei Sinzing im Kreis Regensburg am Mittwoch haben Gaffer die Arbeit von Polizei und Rettungskräften behindert. Gegen mehrere Personen sind mittlerweile Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet worden, wie die Verkehrspolizei Regensburg am Tag danach auf Anfrage mitteilte. Den mutmaßlichen Gaffern drohen Bußgelder in Höhe von 100 Euro. Wie viele Verfahren genau eingeleitet worden sind, wollte die Polizei nicht sagen.

    Zwei Schwerverletzte

    Bei dem Unfall am Mittwochmorgen waren drei Lkw aufeinandergeprallt, zwei Menschen wurden schwer verletzt. Unmittelbar nach dem Unfall soll es mehrere Autofahrer gegeben haben, die von der Gegenfahrbahn aus versuchten, die Unfallstelle mit dem Handy zu filmen. Hier hätten die Täter aber nicht identifiziert werden können, weil die anwesenden Polizisten noch mit der Unfallaufnahme beschäftigt gewesen seien, sagte der Polizeisprecher.

    Filmer können sich strafbar machen

    Wer solche Fotos oder Filme von Unfallstellen und -opfern anfertigt, macht sich strafbar. Für solche "Verletzungen des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen", wie der Straftatbestand offiziell heißt, können bis zu zwei Jahre Freiheitsstrafe verhängt werden.

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