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© BR/Beate Mangold, Roswitha Polaschek
Bildrechte: Staatstheater Augsburg, Jan-Pieter Fuhr

Seit über einem Jahr haben die Theater in der Region keine Gäste mehr gesehen: Am Wochenende eröffnen das Staatstheater und das Parktheater im Kurhaus Göggingen nun wieder für Vorstellungen. Was das Publikum erwartet.

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Nach über einem Jahr Corona-Pause: Theater in Augsburg öffnen

Seit über einem Jahr haben die Theater in der Region keine Gäste mehr gesehen: Am Wochenende eröffnen das Staatstheater und das Parktheater im Kurhaus Göggingen nun wieder für Vorstellungen. Was das Publikum erwartet.

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Von
  • Beate Mangold
  • Anna Klein
  • Roswitha Polaschek

Über ein Jahr ist es her, dass im Parktheater im Kurhaus Göggingen und im Augsburger Staatstheater Zuschauer gesessen haben. Nachdem die Corona-Zahlen inzwischen niedrig genug sind, starten beide Theater nun dieses Wochenende wieder mit Vorstellungen vor Publikum.

Staatstheater startet mit Kolonialgeschichte und Philharmonikern

Die Brechtbühne im Augsburger Gaswerk hat als erste Vorstellung für Publikum am Sonntag gleich eine Premiere zu bieten. „Klang des Regens“ heißt das Stück, das sich kritisch mit der deutschen Kolonialgeschichte in Namibia und dem Völkermord an den Herero und Nama auseinandersetzt. Die Augsburger Philharmoniker erfüllen im Kongress am Park am selben Tag Publikumswünsche. Beim 7. Wunschkonzert werden von den Zuschauern gewählte Stücke gespielt – diesmal von Rossini, Beethoven und Mendelssohn Bartholdy.

Jazz im Parktheater

Auch im Parktheater in Göggingen wird es diese Woche musikalisch. Dort können sich Jazz-Fans auf das Internationale Django Reinhardt Festival freuen und an drei Tagen hintereinander Gypsy Jazz genießen.

Diese Regeln gelten für die Vorstellungen

Für alle Vorstellungen gelten nach wie vor bestimmte Corona-Regeln, wie der Mindestabstand und die Maskenpflicht. Karten sind ausschließlich personalisiert im Vorverkauf möglich. So soll sichergestellt werden, dass eine mögliche Kontaktnachverfolgung nach der Vorstellung funktioniert. Im Inneren werden dann insgesamt weniger Zuschauer anzutreffen sein als normalerweise – denn der Abstand von 1,5 Metern muss auch zwischen den Theatersitzen eingehalten werden.

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