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Nach Todesfahrt in München - Lichterkette an der Unglücksstelle | BR24

© dpa / Matthias Balk

Kerzen an der Unglücksstelle in München-Laim.

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    Nach Todesfahrt in München - Lichterkette an der Unglücksstelle

    Nach dem Tod eines 14-Jährigen durch einen flüchtenden Geisterfahrer in München-Laim rufen der Pfarrverband Laim und der Elternverband des Ludwigsgymnasiums zum Gedenken auf. Am Freitag Abend soll es eine Lichterkette geben.

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    Genau eine Woche nach dem Tod eines 14-jährigen Schülers in München rufen der katholische Pfarrverband Laim und der Elternverband des Münchner Ludwigsgymnasiums zum Gedenken auf. Direkt an der Unglücksstelle, in der Fürstenrieder Straße/Ecke Aindorferstraße, soll es eine Lichterkette geben.

    Für mehr Mitmenschlichkeit und Nächstenliebe

    Man wolle ein Zeichen der Anteilnahme, Mitmenschlichkeit und Nächstenliebe setzen, aber auch der eigenen Bestürzung Ausdruck verleihen, heißt es auf der Homepage des Pfarrverbands. Laut Polizei erwarten die Veranstalter etwa 40 Teilnehmer.

    Mutmaßlicher Täter in Untersuchungshaft

    Bei dem Unfall am Freitag hatte ein 34-jähriger Autofahrer aus dem Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen auf der Flucht vor der Polizei den 14-jährigen Schüler getötet und eine 16-jährige Jugendliche schwer verletzt. Der Mann befindet sich in Untersuchungshaft, gegen ihn wird wegen Mordes und versuchten Mordes ermittelt.

    Der 34-Jährige ist wegen Drogenhandels vorbestraft und befand sich noch auf Bewährung. Am Tag des Unfalls hatte er nach bisherigen Erkenntnissen Drogen und Alkohol zu sich genommen und außerdem eine geringe Menge Marihuana im Auto dabei.