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Nach Tierskandalen: Kabinett beschließt neue Veterinärstellen | BR24

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Im Zuge der Diskussionen um eine bessere Kontrolle von landwirtschaftlichen Betrieben hat das Bayerische Kabinett nun beschlossen, dass bei Landratsämtern und der zentralen Kontrollbehörde KBLV 47 neue Stellen für Veterinäre geschaffen werden.

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Nach Tierskandalen: Kabinett beschließt neue Veterinärstellen

Im Zuge der Diskussionen um eine bessere Kontrolle von landwirtschaftlichen Betrieben hat das Bayerische Kabinett nun beschlossen, dass bei Landratsämtern und der zentralen Kontrollbehörde KBLV 47 neue Stellen für Veterinäre geschaffen werden.

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Das Kabinett hat im Nachtragshaushalt dem bereits genannten Vorschlag des Verbraucherschutzministeriums zugestimmt, 47 neue Stellen für Veterinäre bei den Landratsämtern und der zentralen Kontrollbehörde KBLV zu schaffen.

Neue Veterinärsstellen und "Springerstellen"

Darüber hinaus sollen 20 weitere so genannte Springerstellen bei den Bezirksregierungen angesiedelt werden. Das sagte Bayerns Umwelt- und Verbraucherschutzminister Thorsten Glauber von den Freien Wählern heute nach der Kabinettssitzung. Dies sei ein Zeichen gegen den Bundestrend. Heute war bekannt geworden, dass der Bund plant, die Zahl der generellen Kontrollen zu Gunsten einer stärkeren Überprüfung von "Problembetrieben" zu reduzieren.

Strukturreform soll kommen

Zuvor hatte unter anderem der Landrat des von Tierschutz-Skandalen betroffenen Landkreises Unterallgäu, Hans-Joachim Weirather beklagt, dass die Veterinärämter personell unterbesetzt seien und man daher auch dem gesetzlichen Auftrag nicht nachkommen könne. Am Montagabend hatte Glauber nach dem Gespräch mit schwäbischen Landräten bereits ankündigt, dass er die Struktur im kommenden Jahr verändern wolle, ohne allerdings nähere Details zu nennen.

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Die jüngsten Tierquälerei-Skandale haben die Kontrollen in die Kritik gebracht. Heute Abend traf sich Umweltminister Glauber mit Landräten, um über Lösungen zu sprechen.