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Nach Streit: Kirchweihumzug der besonderen Art geplant | BR24

© BR/Ulrich Grabowski

Symbolbild für Kirchweihumzug/Großgründlach 2016

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    Nach Streit: Kirchweihumzug der besonderen Art geplant

    Im Nürnberger Ortsteil Almoshof findet am Sonntag (14 Uhr) der erste Kirchweihumzug nach dem großen Streit um die Sicherheitsauflagen statt. Die Kärwa-Burschen versprechen dabei einen "Umzug der anderen Art".

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    Mit besonderen Aktionen wollen die Kärwa-Burschen auf die Auseinandersetzungen mit der Stadt Nürnberg im Frühjahr reagieren. Was genau geplant ist, wollen die Organisatoren jedoch noch nicht verraten.

    Stadtverwaltung fordert TÜV-Gutachten und Ordner

    Hintergrund für den Konflikt mit der städtischen Verwaltung ist die Einhaltung der Straßenverkehrsordnung. Diese legt fest, dass die Aufbauten auf den Festwagen vom TÜV abgenommen werden müssen. Bisher wurde das eher lax gehandhabt. Seit diesem Jahr pocht die Stadt Nürnberg jedoch auf TÜV-Gutachten. Außerdem ist es in der Genehmigung für die Festzüge nun vorgeschrieben, dass jeweils vier Ordner in Warnwesten neben jedem Gespann für Sicherheit sorgen müssen.

    Angriff auf Brauchtum

    Die Kirchweihburschen sahen darin einen Angriff auf ihr Brauchtum. Die Gutachten seien zu teuer und sie könnten die Sicherheitsauflagen als Ehrenamtliche nicht erfüllen. Daraufhin hatte ihnen die Stadt Nürnberg finanzielle Hilfen versprochen. In Almoshof halten die Kirchweihburschen „trotz der zusätzlichen Belastungen und Widrigkeiten“ an ihrer Tradition fest, wie sie jetzt mitteilten. Sie bedankten sich in ihrer Mitteilung für die überdurchschnittliche Unterstützung aus dem Dorf und das hohe, zusätzliche ehrenamtliche Engagement aller Aktiven.