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Nach Roter Karte: Blutige Attacke auf Gegenspieler | BR24

© BR / Patrick Obrusnik

Nach einem Freundschaftsspiel haben hessische Spieler ihre unterfränkischen Gegner bis nach Hause verfolgt und verprügelt - wegen einer Roten Karte.

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Nach Roter Karte: Blutige Attacke auf Gegenspieler

Nach einem Freundschaftsspiel haben hessische Spieler ihre unterfränkischen Gegner bis nach Hause verfolgt. In Mömlingen (Lkr. Miltenberg) schlugen die türkisch-stämmigen Angreifer zwei Gegenspieler krankenhausreif - wegen einer Roten Karte.

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Kurz vor Spielende der Begegnung gegen den Kreisligisten FC Viktoria Mömlingen war ein türkisch-stämmiger Spieler des TSV Neustadt (hess. Odenwaldkreis) vom Feld gestellt worden. Erbost von dem Spielausschluss lauerte der Spieler mit einigen Landsleuten den Mömlinger Spielern an der Umkleide auf. Um der Attacke zu entgehen, schlichen sich die unterfränkischen Spieler zu ihren Fahrzeugen und fuhren davon.

Im Auto verfolgt

Die Türken gaben nicht nach und verfolgten die Wagen - bis ins vier Kilometer entfernte Mömlingen. Dort kam es gegen 20 Uhr zu einem Angriff auf zwei Mömlinger Spieler. Die drei Angreifer – darunter auch der vom Platz gestellte Fußballer – verpassten den Gegnern Kopfstöße und Faustschläge ins Gesicht. Die beiden Mömlinger Spieler - einer ist Bundespolizist - mussten mit Nasenbeinbrüchen und stark blutenden Verletzungen in einem Krankenhaus behandelt werden.

Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung

Die Polizei in Obernburg konnte zwei der drei Angreifer ermitteln, der dritte soll anhand von Videoaufnahmen überführt werden.