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Nach Reparatur: Gipfelkreuz auf der Zugspitze strahlt wieder | BR24

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Das Gipfelkreuz auf der Zugspitze wird heute repariert. Ein Sturm hatte im März ein Teil des Strahlenkranz weggerissen. Mitarbeiter der Zugspitzbahn fanden es im Tiefschnee.

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Nach Reparatur: Gipfelkreuz auf der Zugspitze strahlt wieder

Das Gipfelkreuz auf der Zugspitze ist wieder komplett. Der Teil des Strahlenkranzes, der im März vom Sturm weggefegt wurde, strahlt neu vergoldet und ist seit Gründonnerstag wieder da, wo er hingehört.

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Normalerweise brauchen die Kunstschlosser der Firma Würzinger aus Eschenlohe Schraubenschlüssel, Schweißgerät, Schrauben und Muttern. Heute sind sie zusätzlich mit Steigeisen, Leiter und Seil ausgerückt, um dem Zugspitzgipfel sein fehlendes Teil zurückzubringen.

Kunstschlosser bei der Bergwacht

Zum Glück sind einige der Mitarbeiter bei der Bergwacht – und so konnte das etwa fünf Kilo schwere Teilstück des Strahlenkranzes heute als handwerkliche und bergsteigerische Leistung wieder an Ort und Stelle angebracht werden.

Neuer Glanz auf der Zugspitze

Ein paar Tage waren nötig, um die Aktion vorzubereiten. Dann wurde das abgefallene Stück vom Gipfelkreuz neu mit Blattgold überzogen. Bei strahlendem Sonnenschein glänzt das Kreuz jetzt wieder in seiner ganzen Schönheit.

Kreuz am höchsten Punkt Deutschlands auf 2.962 Metern Höhe

Andrea Würzinger, die Chefin des Zehn-Mann-Betriebes, war erleichtert über die unfallfreie Reparatur. Ihr Vater Franz Würzinger hatte 1993 das Original-Gipfelkreuz von 1851 nachgebaut. Seitdem wurde es ein Mal komplett renoviert. Eine neue Blattgoldauflage bekam das Gipfelkreuz auch 2017, nachdem es beim Neubau der Seilbahn von der Kette des Baukrans beschädigt worden war. Auch damals wurde das Kreuz zur Reparatur ins Tal gebracht.

Jetzt hoffen die Verantwortlichen der Bayerischen Zugspitzbahn, dass das Symbol wieder ein paar Jahre unbeschadet übersteht. Das Gipfelkreuz ist Eigentum der Bayerischen Staatsforsten und wird traditionell von der Zugspitzbahn betreut. Es steht am höchsten Punkt Deutschlands in 2.962 Metern Höhe auf der Ortsgrenze von Grainau und Partenkirchen.