Zurück zur Startseite
Bayern
Zurück zur Startseite
Bayern

Nach Prügeltour: Ambergs OB wünscht sich Hilfe bei Integration | BR24

Audio nicht mehr verfügbar

Dieses Audio konnte leider nicht geladen werden, da es nicht mehr verfügbar ist.

Weitere Information zur Verweildauer

© BR/Uli Scherr

Ambergs Oberbürgermeister Michael Cerny wünscht sich mehr Unterstützung bei der Integration von Asylbewerbern.

51
Per Mail sharen
Teilen
  • Artikel mit Audio-Inhalten

Nach Prügeltour: Ambergs OB wünscht sich Hilfe bei Integration

Nach der Prügeltour von vier betrunkenen Asylsuchenden in Amberg tobt eine öffentliche Debatte um die Innere Sicherheit. Ambergs Oberbürgermeister Michael Cerny (CSU) wünscht sich mehr Unterstützung bei der Integration von Asylbewerbern.

51
Per Mail sharen
Teilen

Am vergangenen Samstag sind vier betrunkene jugendliche Asylsuchende prügelnd durch Amberg gezogen. Jetzt tobt eine erregte öffentliche Debatte um die Innere Sicherheit und die Abschieberegelungen für gewalttätige Asylbewerber.

OB Cerny zeigt Verständnis für besorgte Bürger

Die Menschen in Amberg reagieren nach den Worten von Oberbürgermeister Michael Cerny (CSU) sehr differenziert auf die Situation. Im "ZDF-heute-journal" sagte er:

"Auf der einen Seite habe ich schon besorgte Bürger, die sagen: Ich mache jetzt einen Bogen um die Asylbewerber. Das ist verständlich. Auf der anderen Seite habe wir auch viele Bürger, die sagen: Das waren junge Leute unter Alkoholeinfluss. Das passiert öfter." Ambergs OB Michael Cerny

OB Cerny will erfolgreiche Integration

Es sei notwendig, dass man den jungen Asylbewerbern klare Signale gibt, sagte Cerny weiter. Kriminalität sei ein No-Go. Auf der anderen Seite sei es auch Aufgabe der Kommunen zu integrieren. Hier wünsche er sich mehr Unterstützung.

"Das brauchen wir als Kommunen. Wir wollen ja für die Talente dieser Welt attraktiv sein. Auch hier müssen wir erfolgreich in der Integration sein." Ambergs OB Michael Cerny

Die vier Jugendlichen aus dem Iran und Afghanistan sollen am Samstag zwölf Personen in Amberg attackiert und verletzt haben. Bei der Festnahme leisteten sie zum Teil erheblichen Widerstand, berichtete das Polizeipräsidium Regensburg. Sie sitzen derzeit in Untersuchungshaft.