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Nach plötzlichem Tod des Bürgermeisters: Burk sucht Nachfolger | BR24

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Erneute Kandidatensuche für den Posten des Bürgermeisters in Burk im Landkreis Ansbach: Nach dem plötzlichen Tod von Amtsinhaber und Kandidat Otto Beck (CSU) können die Parteien dort nun bis Dienstag kommender Woche neue Wahlvorschläge einreichen.

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Nach plötzlichem Tod des Bürgermeisters: Burk sucht Nachfolger

Erneute Kandidatensuche für den Posten des Bürgermeisters in Burk im Landkreis Ansbach: Nach dem plötzlichen Tod von Amtsinhaber und Kandidat Otto Beck (CSU) können die Parteien dort nun bis Dienstag kommender Woche neue Wahlvorschläge einreichen.

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Die Gemeinde Burk im Landkreis Ansbach braucht einen neuen Bürgermeisterkandidaten: Der bisherige Bürgermeister und aktuelle Bürgermeisterkandidat Otto Beck (CSU) war am Freitag (24.01.20) unerwartet gestorben. Einen Tag zuvor war die erste offizielle Frist zur Einreichung von Wahlvorschlägen für die Kommunalwahl abgelaufen.

Kandidaten können bis 4. Februar benannt werden

Nun können die Wahlvorschlagsträger – das sind in Burk CSU, Freie Wähler und die Wählergemeinschaft "Gemeinsam für Burk" – bis Dienstag (04.02.20) kommender Woche wenn der Wahlausschuss tagt, ihren neuen Kandidaten benennen. Bis dahin läuft eine zweite Frist zur Einreichung von Wahlvorschlägen für die bevorstehende Wahl. Die Gemeinde Burk gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Dentlein am Forst. Dem dortigen Wahlamt zufolge sind in Burk rund 850 Menschen wahlberechtigt. Beck war Kandidat für CSU und Freie Wähler. Auch die Wählergemeinschaft "Gemeinsam für Burk", die noch keinen eigenen Kandidaten eingereicht hatte, kann nun noch bis zum 4. Februar einen Wahlvorschlag nachreichen.

Wahl findet auf jeden Fall statt

Sollten sich innerhalb einer Woche kein neuer Kandidat oder keine neue Kandidatin finden, käme es am 15. März zu einer echten Mehrheitswahl, sagte eine Sprecherin des Landratsamts Ansbach dem Bayerischen Rundfunk. Dabei können die Wahlberechtigten handschriftlich einen Namen auf den leeren Stimmzettel eintragen. Werde der gleiche Name von mehr als 50 Prozent der Wähler genannt, wäre dieser dann Burks neuer Erster Bürgermeister – vorausgesetzt, derjenige sei mindestens 18 Jahre alt und wohne seit mindestens drei Monaten in der Gemeinde. Der so Gewählte dürfe die Wahl jedoch ablehnen, so die Sprecherin des Landratsamts weiter. In dem Fall müsste die Wahl wiederholt werden.

Tragische Situation für die Familie und auch für die Gemeinde

Die Situation in Burk sei tragisch – insbesondere für die Familie, aber auch für die Kolleginnen und Kollegen in der Gemeinde, betonte Carolin Emmert vom Landratsamt in Ansbach. Die Behörde als zuständige Kommunalaufsicht wisse darum und stehe der Gemeinde in jedem Fall beratend und auch unterstützend zur Seite – sowohl zur Klärung der rechtlichen Aspekte der anstehenden Wahl als auch dem potenziellen neuen Bürgermeister.

Insgesamt werden am 15. März in Bayern knapp 40.000 Stadt-, Gemeinde-, sowie Landkreisräte, Bürgermeister und Landräte gewählt.

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