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Nach Messerattacke: Flüchtiger in Nürnberg gefasst | BR24

© BR-Studio Franken/Henry Lai

Straßenschild in der Nähe des Tatorts

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Nach Messerattacke: Flüchtiger in Nürnberg gefasst

Nach einer Messerattacke in einer Nürnberger Gemeinschaftsunterkunft konnte der geflüchtete Tatverdächtige festgenommen werden. Weiter gesucht wird ein möglicher Mittäter. Bei dem Angriff wurde ein 33-Jähriger lebensgefährlich verletzt.

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Wie die Polizei mitteilt, kamen die Ermittler dem 30-Jährigen am Sonntag (12.05.19) in der Südstadt auf die Spur. Der Mann wird verdächtigt, am frühen Samstagmorgen (11.05.19) im Streit mit einem 33-Jährigen mehrfach auf diesen eingestochen und ihn lebensgefährlich verletzt zu haben. Beide sind Bewohner einer Flüchtlingsunterkunft in der Bogenstraße.

Das Opfer wurde in einem Krankenhaus notoperiert und befindet sich derzeit noch immer in Lebensgefahr. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth hat wegen des Verdachts auf versuchten Totschlag Haftantrag gestellt.

© BR

Das Mitführen von Messern an öffentlichen Plätzen soll weiter eingeschränkt werden. Das sieht ein Gesetzentwurf aus Bremen und Niedersachsen vor. Im Bayerischen Rundfunk äußerte sich der Bayerischen Innenminister Joachim Herrmann zu diesem Vorschlag.

Dritter Mann gesucht

Warum die beiden in Streit geraten waren, ist Teil der Ermittlungen. Allerdings hat sich zwischenzeitlich ergeben, dass ein weiterer Mann an der Auseinandersetzung beteiligt gewesen sein soll. Der 23-Jährige ist ebenfalls Bewohner Gemeinschaftsunterkunft. Nach ihm wird derzeit gefahndet.

Zwei weitere Attacken

Der Fall ist einer von drei Messerangriffen in Nürnberg am Samstag, bei denen ein Mann jeweils lebensgefährlich verletzt wurde. Der zweite ereignete sich ebenfalls am frühen Morgen im Nordosten der Stadt. Beim dritten Fall kam es am Nachmittag nach einem Streit zwischen zwei Männern zu einem Messerangriff.