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Nach Messerangriff auf Vater muss Tatverdächtiger in Psychiatrie | BR24

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Ein junger Mann, der Mitte August in Augsburg auf seinen Vater eingestochen haben soll, ist jetzt in der Psychiatrie des Bezirkskrankenhauses Augsburg untergebracht. Laut Staatsanwaltschaft ist der Mann vermindert schuldfähig und

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Nach Messerangriff auf Vater muss Tatverdächtiger in Psychiatrie

Ein junger Mann, der Mitte August in Augsburg auf seinen Vater eingestochen haben soll, ist jetzt in der Psychiatrie des Bezirkskrankenhauses Augsburg untergebracht. Laut Staatsanwaltschaft ist der Mann vermindert schuldfähig und gefährlich.

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Ein 21-Jähriger soll Mitte August in der Augsburger Schillstraße mit einem Messer auf seinen Vater eingestochen haben. Er ist jetzt nach Angaben der Staatsanwaltschaft Augsburg im Bezirkskrankenhaus Augsburg untergebracht worden. Denn sie geht mittlerweile davon aus, dass der Mann vermindert schuldfähig war.

Richter ordnet einstweilige Unterbringung an

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft hat ein Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Augsburg den Haftbefehl gegen den 21-jährigen Beschuldigten durch einen einstweiligen Unterbringungsbefehl wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung ersetzt.

Zustand der verminderten Schuldfähigkeit

Die bisherigen Ermittlungsergebnisse und eine vorläufige gutachterliche Stellungnahme zur Schuldfähigkeit begründen nach Informationen der Staatsanwaltschaft die dringende Annahme, dass der Beschuldigte die Tat im Zustand der verminderten Schuldfähigkeit begangen hat.

Staatsanwaltschaft sieht Gefahr für die Allgemeinheit

Infolge dieses Zustandes seien erhebliche rechtswidrige Taten von dem Beschuldigten zu erwarten und er sei deshalb für die Allgemeinheit gefährlich. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass in einer Hauptverhandlung die Unterbringung des Mannes in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet werden wird. Der Beschuldigte wurde daher von der Justizvollzugsanstalt in ein Bezirkskrankenhaus verlegt.