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Nach Leichenfund in Kahl am Main: Täter offenbar psychisch krank | BR24

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Nach dem Fund zweier Leichen in Kahl am Main hat die Obduktion einen Suizid des Täters bestätigt. Die Ermittler gehen davon aus, dass der 28-Jährige erst seine Tante und dann sich selbst getötet hat. Der Mann war offenbar psychisch krank.

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Nach Leichenfund in Kahl am Main: Täter offenbar psychisch krank

Nach dem Fund zweier Leichen in Kahl am Main hat die Obduktion einen Suizid des Täters bestätigt. Die Ermittler gehen davon aus, dass der 28-Jährige erst seine Tante und dann sich selbst getötet hat. Der Mann war offenbar psychisch krank.

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Nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft war der 28-Jährige in psychiatrischer Behandlung und litt offenbar unter einer psychischen Störung. Der Tatablauf und die weiteren Hintergründe seien weiterhin Gegenstand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen. Nach wie vor laufen die Ermittlungen zu den Hintergründen auf Hochtouren, so die Polizei. Die Ergebnisse der Obduktion bestätigen nun offenbar die Untersuchungen der Beamten am Tatort.

Motiv ist weiterhin unklar

Am vergangenen Montag wurden in Kahl am Main (Lkr. Aschaffenburg) zwei Leichen in einem Einfamilienhaus gefunden. Es handelte sich um die 54 Jahre alte Bewohnerin des Hauses und ihren 28 Jahre alten Neffen. Die Polizei hatte zunächst in einer Großfahndung nach einem vermeintlichen dritten Mann gesucht. Doch dann stellte sich heraus, dass es sich vermutlich um ein Familiendrama handelt. Alles spricht laut Staatsanwaltschaft dafür, dass der junge Mann erst seine Tante und dann sich selbst mit einem Messer getötet hat. Das habe die am Dienstag durchgeführte Obduktion der beiden Leichen bestätigt.