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Nach Leichenfund bei Güllegrube: Bestürzung in Birkhausen | BR24

© picture-alliance/dpa/Eibner

Eine tote Frau in einer Güllegrube - war es ein Unfall, oder Totschlag? Die Polizei ermittelt

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    Nach Leichenfund bei Güllegrube: Bestürzung in Birkhausen

    Der Schock sitzt tief in dem 400-Einwohner-Dorf Birkhausen im Landkreis Donau-Ries, nachdem die Leiche einer Frau bei einer Güllegrube gefunden wurde. Der Ehemann der 51-Jährigen ist in Haft. Der Bürgermeister der Gemeinde spricht von einer Tragödie

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    Polizei und Staatsanwaltschaft schweigen zur Todesursache und zur Frage, wo genau die Frau gefunden worden ist. Laut BR-Informationen lag die Frau in der Güllegrube. Demnach solle ein Nachbar geholfen haben, sie herauszuziehen.

    Was geschah an der Güllegrube?

    Anfangs ging man deshalb auch von einem Unfall aus, berichtet Joseph Mayer, der Bürgermeister der Gemeinde Wallerstein, zu der Birkhausen gehört:

    „Zunächst hieß es ja, sie sei in die Güllegrube gefallen und an den Folgen verstorben. Selbst das ist in einer kleinen Ortschaft wie Birkhausen natürlich eine Tragödie. Diese Tragödie wird umso größer und schlimmer, wenn plötzlich ein unklarer Umstand auftaucht, der zu diesem Versterben geführt hat!“ Bürgermeister Joseph Mayer

    Am Samstag wurde der Ehemann der Verstorbenen festgenommen. Gegen ihn wird wegen des dringenden Tatverdachts des Totschlags ermittelt. Das Wohnhaus des Ehepaars ist versiegelt, die Polizei hat von dort mehrere Gegenstände mitgenommen.

    Tatmotiv unklar

    Noch haben die Ermittler keine Hinweise auf ein Tatmotiv. Sie prüfen zur Zeit die Aussagen des Mannes und von Zeugen. In Birkhausen geht das Gerücht um, dass die Ehe der Verstorbenen und des Tatverdächtigen nicht mehr intakt war.

    Bürger von Birkhausen hoffen auf Aufklärung

    Die Menschen in Birkhausen hoffen nun, dass der Fall schnell aufgeklärt wird und aufgeklärt wird, was genau an der Güllegrube passiert ist. Viele Bürger können nicht fassen, dass in ihrem kleinen Dorf möglicherweise ein Verbrechen passiert ist. "Für viele ist das eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit", so Bürgermeister Mayer.