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Nach Lawine: Runder Tisch berät über Schutzwald in Balderschwang | BR24

© Bayerischer Rundfunk 2019

Die Lawine traf Mitte Januar das Hotel Hubertus in Balderschwang.

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Nach Lawine: Runder Tisch berät über Schutzwald in Balderschwang

Vor gut drei Wochen zerstörte eine Lawine in Balderschwang ein Hotel. Heute will ein Runder Tisch beraten, wie in Zukunft die Lawinengefahr gebannt werden kann. Barrieren wie ein Schutzwald sind nach Expertenansicht der einzig machbare Schutz.

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Mitte Januar krachte unter lautem Getöse eine Lawine in Balderschwang auf das Hotel Hubertus und richtete erheblichen Schaden an. Damit so etwas nicht noch einmal passiert, wollen lokale Politiker wie Bürgermeister Konrad Kienle (CSU) und Landrat Anton Klotz (CSU) sich mit Vertretern der Bergwaldoffensive und des Wasserwirtschaftsamtes Kempten zu einem Runden Tisch treffen.

Barrieren als einzig machbarer Schutz

Damit von dem Hang in Zukunft keine Lawinengefahr für Balderschwang mehr ausgeht, sind nach Ansicht von Experten Barrieren der wohl einzig machbare Schutz. Natürlicherweise übernimmt ein gesunder Bergwald diese Aufgabe. Der ist dort aber offensichtlich nicht ausreichend.

Grundstücksbesitzer müssen einem Bergwald zustimmen

Und damit fangen die Probleme an. Um einen zusätzlichen Bergwald für die Zukunft anzulegen, müssen die Grundstücksbesitzer mitmachen. Aber da geht es ums Geld. Erst wenn sich die Eigentümer der Grundstücke einig sind, den Plänen für eine Aufforstung auf ihrem Grund und Boden zuzustimmen, können die weiteren Schritte vollzogen werden.