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Der März macht was er will: Erst Hochwasser, dann Sturmböen | BR24

© pa/imageBROKER/Konrad Wothe

Eine Schneeglöckchenwiese im Wald

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Der März macht was er will: Erst Hochwasser, dann Sturmböen

Nach dem Hochwasser-Intermezzo im Bayerischen Wald von Freitag auf Samstag und dem vorfrühlingshaften Sonntag kündigt sich nun wieder ein kurzer winterlicher Abschnitt an. Die neue Woche startet windig und kühl.

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Nicht der April, in diesem Jahr macht schon der März, was er will. Nach dem Tauwetter und dem Starkregen von Freitag auf Samstag, was vor allem im Bayerischen Wald zu Hochwasser geführt hatte, wehte am Sonntag ein Hauch von Frühling heran. Doch die neue Woche startet eher kühl und vor allem in den Hochlagen des Bayerischen Waldes windig. Von Sonntag bis Montagfrüh werden in Lagen über 800 Meter Sturmböen erwartet. Bis zu 80 km/h können erreicht werden, meldet der Deutsche Wetterdienst.

Flusspegel sinken, nur die Donau führt noch Hochwasser

Der Flusspegel des Regen, der in Nittenau (Lkr. Schwandorf) am Sonntagmorgen noch bei fast vier Metern gelegen hatte, geht zurück. Am Mittag wurde der Scheitelpunkt erreicht. Auch in Cham schwillt der Regen schnell und deutlich ab. Sonntagnachmittag wird Meldestufe zwei unterschritten, meldet der Hochwassernachrichtendienst. In Pressath (Lkr. Neustadt an der Waldnaab) sinkt der Pegel der Haidenaab seit Sonntagmorgen. Auch dort ein Rückgang von Meldestufe zwei auf eins.

Auch die Ilz im Landkreis Passau ist deutlich zurückgegangen. Dort - in Kalteneck im Kreis Passau und in der Stadt Passau, Ortsteil Hals - hatten Helfer am Samstag Sandsäcke positioniert, denn der Fluss war bedrohlich angeschwollen. Etliche Keller sind voll gelaufen und - wie auch in Deggendorf und anderen niederbayerischen Orten - mussten zahlreiche Straßen wegen Überflutung gesperrt werden.

© News5/Pieknik

Sandsäcke auf einer Brücke über der Ilz, im Passauer Stadtteil Hals

© News5/Pieknik

Der Passauer Stadtteil Hals von oben. Die Ilz war bedrohlich über die Ufer getreten

Leichtes Hochwasser führt zurzeit noch die Donau bei Straubing, Pfelling (Lkr. Straubing-Bogen) und Vilshofen (Lkr. Passau). Dort wurde jeweils Sonntagmittag Meldestufe zwei erreicht. Der Hochwassernachrichtendienst teilt mit, dass es nördlich der Donau noch zu kleineren Überschwemmungen kommen kann. Die Donau wird am Pegel Regensburg noch am Sonntag ihren höchsten Stand in Meldestufe eins erreichen. Unterhalb von Regensburg bis Vilshofen steigen die Wasserstände von Sonntag auf Montag über die Meldestufe zwei. In Passau wird keine Meldestufe erreicht.

Entspannung vorhergesagt: Ab Dienstag trocken

Für Sonntag und Montag wird vom Deutschen Wetterdienst der Durchzug von schauerartigem Regen vorhergesagt. Auch Graupelschauer, bzw. Schneeregen können dabei sein. Danach soll es längere Zeit trocken bleiben, weshalb mit einer Entspannung der Hochwasserlage zu rechnen ist, heißt es.

Von
  • Kathrin Unverdorben
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