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Polizei stoppt Kiffer auf dem Weg zum "Idiotentest" | BR24

© pa/dpa

Marihuana-Konsument raucht Joint

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    Polizei stoppt Kiffer auf dem Weg zum "Idiotentest"

    Ein junger Mann ist von der Polizei unter Drogeneinfluss am Steuer gestoppt worden. Unterwegs war er ausgerechnet zur medizinisch-psychologischen Untersuchung in der Fahrerlaubnisbehörde. Jetzt droht ihm der Entzug des Führerscheins.

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    Beamte der Inspektion Miesbach kontrollierten am Mittwoch in Schliersee einen 22-jährigen Pkw-Fahrer. Dabei schöpften sie den Verdacht, dass der junge Mann aus Bayrischzell unter Drogeneinfluss stand. Nachdem ein durchgeführter Schnelltest positiv auf Cannabis war, räumte der 22-Jährige ein, dass er vor Fahrantritt einen Joint mit Marihuana geraucht habe. Wie sich weiter herausstellte, war er wegen früherer Verkehrsdelikte gerade auf dem Weg zur Fahrerlaubnisbehörde, weil er dort einen Termin zu einer medizinisch-psychologischen Untersuchung hatte.

    Unter Alkohol und Drogen am Steuer

    Der Bayrischzeller war in der Vergangenheit mehrfach negativ wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen und Alkohol am Steuer aufgefallen. Mit der Kontrolle war die Fahrt für ihn erst einmal zu Ende. Wegen seines heutigen Vergehens muss er mit einer Geldbuße von mindestens 500 Euro, zwei Punkten im Verkehrszentralregister und einem Monat Fahrverbot rechnen.

    Führerschein könnte entzogen werden

    Als Wiederholungstäter droht ihm jetzt außerdem der Entzug seiner Fahrerlaubnis. Nicht bekannt ist, ob und wie er ohne Auto seinen Termin bei der Behörde wahrgenommen hat.