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Nach Insolvenz: Unklare Zukunft für 200 Strenesse-Mitarbeiter | BR24

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Das Nördlinger Modeunternehmen Strenesse ist erneut insolvent. Wie es für die 200 Mitarbeiter weiter geht, ist unklar. Ein Stellenabbau ist nach Unternehmensangaben möglich.

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Nach Insolvenz: Unklare Zukunft für 200 Strenesse-Mitarbeiter

Das Nördlinger Modeunternehmen Strenesse ist erneut insolvent. Wie es für die gut 200 Mitarbeiter weiter geht, ist derzeit völlig unklar. Ein Stellenabbau ist nach Unternehmensangaben möglich.

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Die Zukunft der knapp 200 Mitarbeiter des insolventen Modeunternehmens Strenesse aus Nördlingen ist derzeit noch völlig unklar. Wie eine Unternehmenssprecherin der Strenesse New GmbH dem BR sagte, besitze Strenesse zu viele Outlets. Das passe nicht zur neuen Ausrichtung der Premiummarke.

Strenesse sucht Einsatzmöglichkeiten für Mitarbeiter

Nun müsse man schauen, ob man die Mitarbeiter aus den Outlets woanders einsetze oder sich von ihnen trennt. Wie viele Arbeitsplätze von einem möglichen Stellenabbau betroffen wären, stehe noch nicht fest, so die Sprecherin. Insgesamt arbeiten für Strenesse noch knapp 200 Mitarbeiter. Davon 60 in Nördlingen. Bis zum 1. September habe Strenesse für den Umbau des Unternehmens Zeit, erklärte die Unternehmenssprecherin.

Modernisierungsversuche schlagen fehl

Strenesse hatte in den vergangenen Jahren versucht, seine Produktlinie und Designsprache zu erneuern sowie die Marke zu modernisieren. Weil das aber nicht den erhofften Erfolg gebracht hat, musste die Modefirma am Dienstag seine erneute Insolvenz bekannt geben.