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Nach Gülletod: Mordanklage gegen Ehemann erhoben | BR24

© BR/Judith Zacher

Die tote Frau war laut Polizei Ende September neben der Güllegrube auf ihrem Hof in Birkhausen (Lkr. Donau-Ries) gefunden worden. Kurz darauf ist ihr Ehemann festgenommen worden. Heute hat die Staatsanwaltschaft Augsburg Mordanklage erhoben.

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Nach Gülletod: Mordanklage gegen Ehemann erhoben

Eine Frau ist im September 2018 tot neben der Güllegrube auf ihrem Hof in Birkhausen (Lkr. Donau-Ries) gefunden worden. Laut Polizei wurde kurz darauf ihr Ehemann festgenommen. Heute hat die Staatsanwaltschaft Augsburg Mordanklage gegen ihn erhoben.

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Der Ehemann der Verstorbenen, ein 54 Jahre alter Landwirt, wird laut Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Augsburg dringend verdächtigt, seine Frau getötet zu haben. Er soll sie am Kopf geschlagen haben, außerdem wurde in ihrem Körper Gülle gefunden. Die Anklage geht davon aus, dass die Frau erstickt ist. Sie war nahe der Güllegrube auf dem Hof in Birkhausen bei Wallerstein am 20. September tot aufgefunden worden. Der Mann kam anschließend in Untersuchungshaft.

Anklage: Mord aus Habgier

Weil seine 51 Jahre alte Ehefrau ihm mit der Scheidung gedroht haben soll, geht die Staatsanwaltschaft davon aus, dass der Landwirt sie aus Habgier getötet hat. Die beiden hatten offenbar 130.000 Euro gespart. Das Strafgesetzbuch sieht für Mord eine lebenslängliche Freiheitsstrafe vor. Einen Verhandlungstermin gibt es noch nicht.