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Nach Großbrand in Wörth: Keine Entwarnung | BR24

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Beim Brand der Recyclinganlage Anfang der Woche wurden die Böden nicht kritisch mit Schwermetallen belastet. Das ergeben Untersuchungen des Landesamtes für Umweltschutz. Trotzdem wollen und können die Behörden noch keine Entwarnung geben.

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Nach Großbrand in Wörth: Keine Entwarnung

Beim Brand der Recyclinganlage Anfang der Woche wurden die Böden nicht kritisch mit Schwermetallen belastet. Das ergeben Untersuchungen des Landesamtes für Umweltschutz. Trotzdem wollen und können die Behörden noch keine Entwarnung geben.

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Durch den Brand einer Recyclinganlage in Wörth an der Isar in der Nacht von Montag auf Dienstag ist es offenbar zu keiner kritischen Schwermetall-Belastung in den Böden gekommen. Das erfuhr der BR bei einer Bürgerversammlung.

Weitere Ergebnisse liegen erst am Freitag vor

Noch kein Ergebnis gibt es allerdings zur möglichen Belastung mit Dioxinen und Furanen, da das Nachweisverfahren hier aufwendiger seien, hieß es. Die Ergebnisse sollen am Freitag vorliegen. Sandkästen und Spielplätze müssten noch überprüft werden.

Gartenfrüchte sollen im betroffenen Gebiet nicht verzehrt werden

Die Behörden bleiben aber bei ihrer Empfehlung, auf den Verzehr von Gartenfrüchten aus der Region, über die die Rauchwolke hinweg gezogen ist, zu verzichten. Weiter wird empfohlen, Rückstände im Außenbereich, zum Beispiel auf Fenstern und Gartenmöbeln, mit einem feuchtem Tuch abzuwischen und dieses dann in den Hausmüll zu werfen. Beim Wischen sollten Handschuhe getragen werden.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Bevölkerung angeordnet

Bei dem Großbrand waren enorme Rauchwolken entstanden. Deshalb wurden besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Bevölkerung angeordnet. So sollten Fenster und Türen geschlossen bleiben. In der Brandnacht war sogar über eine Evakuierung der Gemeinde mit circa 3.000 Einwohnern nachgedacht worden.

© BR / Harald Mitterer

Großes Interesse bei der Bürgerversammlung in Wörth