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Bildrechte: Moritz Frankenberg/dpa-Bildfunk

Nach einem Unfall mit einem Notstromaggregat in Österreich, bei dem zwei Kinder erstickt sind, kämpfen jetzt Ärzte in Regensburg um das Leben der Mutter.

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Nach Gas-Tragödie in Österreich: Mutter in Regensburger Klinik

Nach einem Unfall mit einem Notstromaggregat in Österreich, bei dem zwei Kinder erstickt sind, kämpfen jetzt Ärzte in Regensburg um das Leben der Mutter. Auch sie erlitt eine Kohlenmonoxidvergiftung und wurde in eine Klinik nach Regensburg geflogen.

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  • BR24 Redaktion

Bei einem Unfall mit einem Notstromaggregat sind in Oberösterreich zwei Brüder ums Leben gekommen. Die Kinder im Alter von fünf und zwei Jahren starben an einer Kohlenmonoxidvergiftung, wie die oberösterreichische Polizei in Linz am Dienstag bekanntgab.

Mutter im kritischen Zustand

Die Mutter der beiden erlitt ebenfalls eine schwere Vergiftung und wurde in kritischem Zustand in eine Spezialklinik nach Regensburg geflogen. Hier stehen Druckkammern zur Behandlung von Kohlenmonoxid-Vergiftungen zur Verfügung.

Nach Unwetter war Strom ausgefallen

Am Wochenende war es wegen eines Unwetters in der Region zu Stromausfällen gekommen. Laut Polizei hatte die Familie im Keller ihres Hauses in Lasberg ein Notstromaggregat in Betrieb genommen. Die Ermittler gehen davon aus, dass nach dem Betanken des Geräts am Montagmorgen der Keller nicht gelüftet wurde, wodurch sich das gefährliche geruchlose Gas ansammeln konnte. Die Jungen starben in einer österreichischen Klinik in Graz.

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