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Nach Fukushima: Mahnwache gegen Atompolitik in Nürnberg | BR24

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Atomausstieg

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    Nach Fukushima: Mahnwache gegen Atompolitik in Nürnberg

    Deutschland sollte sieben Jahre nach der Nuklearkatastrophe in Fukushima konsequent aus der Herstellung von Brennelementen aussteigen. Das ist eine Forderung evangelischer Organisationen, die in Nürnberg eine Mahnwache abhalten.

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    Mission EineWelt, das Partnerschaftszentrum der evangelischen Kirche in Bayern, fordert die Bundesregierung dazu auf, konsequent aus der Herstellung von Brennelementen auszusteigen. Zusammen mit dem Evangelischen Forum für Frieden ruft die Organisation zu einer Mahnwache am Nürnberger Hallplatz auf. Dort wollen die beiden Organisationen den Umgang mit den Folgen des für Mensch und Natur kritisieren und über den Atomausstieg in Deutschland informieren.

    Forderung: Konsequenter Atomausstieg in Deutschland

    Der finde nur halbherzig statt, heißt es in einer Mitteilung von Mission EineWelt. Hanns Hoerschelmann, der Direktor der Organisation, fordert die Bundesregierung dazu auf, den konsequent zu vollziehen.

    "Dazu gehört ein Stopp der Herstellung und Aufbereitung atomarer Brennelemente ebenso wie ein Stopp des Exports von Wissen und Technologie zur friedlichen und militärischen Nutzung der Kernenergie." Hanns Hoerschelmann, Direktor von Mission EineWelt

    Uranabbau höchst problematisch

    Mission EineWelt hält außerdem den Uranabbau für höchst problematisch. Denn dieser werde immer mehr in Länder verlagert, in denen die Löhne niedrig seien und es kaum Auflagen für Umwelt- und Gesundheitsschutz gebe. Der Uranabbau verseuche in den betroffenen Gebieten oft das Grundwasser und führe zu erhöhten Krebsraten. Außerdem zerstöre er die Lebensgrundlagen indigener Völker.