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Nach ersten Coronavirus-Fällen: Webasto öffnet wieder | BR24

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Die Mitarbeiter von Webasto dürfen ab Mittwoch wieder in der Zentrale in Stockdorf arbeiten. Alle Räume seien desinfiziert, die Infektionskette unterbrochen, teilte die Firma mit. Hier waren die ersten deutschen Coronavirus-Fälle entdeckt worden.

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Nach ersten Coronavirus-Fällen: Webasto öffnet wieder

Die Mitarbeiter von Webasto dürfen ab heute wieder in der Zentrale in Stockdorf arbeiten. Alle Räume seien desinfiziert, die Infektionskette unterbrochen, teilte die Firma mit. Hier waren die ersten deutschen Coronavirus-Fälle entdeckt worden.

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Genau zwei Wochen nach der vorübergehenden Schließung eröffnet der Automobilzulieferer Webasto in Stockdorf (Landkreis Starnberg) heute seine Zentrale wieder. Das teilte das Unternehmen mit.

Homeoffice seit 29. Januar

Am 29. Januar hatte Webasto seine Zentrale geschlossen, nachdem einige Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden waren. Die meisten der mehr als 1.000 Beschäftigten hatten laut Pressemitteilung im Homeoffice gearbeitet. In der Zwischenzeit hat ein Fachunternehmen alle Räume in der Firmenzentrale gereinigt und desinfiziert.

Acht Infizierte auf dem Weg der Besserung

Der Präsident der Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL), Andreas Zapf, lobte den Umgang von Webasto nach dem Auftreten des Coronavirus. Es habe von Anfang an engen Austausch mit dem LGL gegeben.

Insgesamt sind acht Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert und nach wie vor in München und Trostberg im Krankenhaus. Laut dem Vorstandsvorsitzenden Holger Engelmann sind einige von ihnen beschwerdefrei und können voraussichtlich in Kürze entlassen werden.

180 Mitarbeiter auf Coronavirus getestet

Insgesamt hatten sich rund 180 Mitarbeiter auf das Virus testen lassen. In Stockdorf hatte es den ersten Coronavirus-Fall in Deutschland gegeben. Ein Mitarbeiter von Webasto hatte sich bei einer chinesischen Kollegin angesteckt.