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Nach Donau-Suchaktion: Frau muss Einsatz zum Teil selbst zahlen | BR24

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An dieser Eisenbahnbrücke ist eine Frau in die Donau gestiegen, um ihr Handy zu suchen. Die anschließende Suchaktion soll sie teilweise zahlen.

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    Nach Donau-Suchaktion: Frau muss Einsatz zum Teil selbst zahlen

    Eine Frau steigt nachts in Neu-Ulm in die Donau, um ihr Handy zu suchen. Passanten sehen sie und alarmieren Rettungskräfte, die eine aufwändige Suche starten. Jetzt soll die Frau teilweise dafür zahlen, weil die Suche eigentlich überflüssig war.

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    Nachdem Zeugen gesehen hatten, wie die Frau im Fluss verschwunden war, hatten sie die Rettungskräfte verständigt. Die Folge: Eine großangelegte Suchaktion in der Nacht und am darauffolgenden Tag, mit vielen Einsatzkräften von Polizei, Wasserwacht, THW und DLRG – mitunter waren Taucher und ein Sonargerät im Einsatz.

    Die Suche war jedoch überflüssig: Die Frau hatte sich noch nachts selbst ans Ufer begeben können, Beamte hatten sie am Tag danach wohlbehalten zu Hause angetroffen. Sie hatte sich jedoch nicht selbst gemeldet. Nun ist klar: Die Kosten für die Suche am Tag muss sie selbst tragen. Einen entsprechenden Bericht der Schwäbischen Zeitung haben Polizei und Wasserwacht dem BR bestätigt.

    Tausende Euro für aufwändige Suche in der Donau

    Laut Johanna Graf, Sprecherin des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West, verlangt die Polizei von der Frau rund 2.000 Euro. Gegen den Bescheid habe die 31-Jährige demnach keinen Widerspruch eingelegt. Die Wasserwacht Neu-Ulm sagte dem BR, dass für ihren Einsatz, sowie für THW und DLRG insgesamt 4.000 Euro veranschlagt werden. Helmut Graf von der Wasserwacht Neu-Ulm sagte dem BR, man hätte sich zumindest gewünscht, dass sich die damals Vermisste im Nachhinein bei der Wasserwacht gemeldet hätte.