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Nach den Pfingstferien: Wieder mehr Fahrgäste in Bus und Bahn | BR24

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Etwas voller, aber noch nicht wirklich voll, so könnte man den Zustand in Bus, Bahn und Tram heute Morgen beschreiben. Von den Fahrgastzahlen vor Corona ist man noch weit entfernt.

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Nach den Pfingstferien: Wieder mehr Fahrgäste in Bus und Bahn

Etwas voller, aber noch nicht wirklich voll, so könnte man den Zustand in Bus, Bahn und Tram heute Morgen beschreiben. Von den Fahrgastzahlen vor Corona ist man noch weit entfernt.

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Von
  • Tobias Bönte

Die Münchner Verkehrsgesellschaft, verantwortlich für U-Bahn, Busse sowie Trambahnen in der bayerischen Landeshauptstadt, hat laut ihrem Sprecher Matthias Korte seit dem heutigen Montag wieder das volle Fahrplanangebot.

Derzeit halbe Auslastung

Grund hierfür sind vor allem die steigenden Schülerzahlen. So sind seit heute alle Schülerinnen und Schüler zumindest teilweise wieder in den Schulen. Nachdem viele von ihnen dabei auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind und auch zahlreiche Arbeitnehmer wieder das Homeoffice gegen ihren Arbeitsplatz eintauschten, war für heute eine deutliche Steigerung in den Fahrgastzahlen erwartet worden.

Die gab es auch, aber von der Normalität vor Corona ist man dennoch noch weit entfernt.

"Wir lagen vor den Pfingstferien bei 40-50 Prozent, inzwischen sind wir wieder über die 50 Prozent-Marke geklettert. Das heißt, jeder zweite Fahrgast ist wieder da – umgekehrt, ungefähr die Hälfte der Fahrgäste fehlt noch." Matthias Korte, Münchner Verkehrsgesellschaft MVG

Maskenpflicht und Abstandsgebot werden angenommen

Bereits auf den ersten Blick sieht man, dass sicher der überwiegende Großteil der Fahrgäste an Maskenpflicht und Abstandsgebot hält. Letzteres zumindest am Bahnsteig bzw. Bushaltestelle. Beim Ein- und Aussteigen und auf der Rolltreppe sind die 1,5 Meter nicht immer zwischen den Fahrgästen vorhanden. Auch in den Verkehrsmitteln selbst ist der Mindestabstand nicht immer vorhanden. MVG-Sprecher Korte spricht dennoch von einer sicheren Beförderung:

"Man sollte zum einen die Maske aufsetzen, man sollte die persönlichen Hygienemaßnahmen beachten und man sollte versuchen, trotz des enger werdenden Platzes möglichst viel Abstand zu halten, und dann sind alle auf der sicheren Seite." Matthias Korte, Münchner Verkehrsgesellschaft MVG

Es wird enger werden in den kommenden Wochen

Spannend wird es jedoch, wenn die derzeit noch fehlenden 50 Prozent der Fahrgäste nach und nach in U-Bahn, Bus und Tram zurückkehren. Das Einhalten des Mindestabstands wird dann definitiv nicht mehr möglich sein. Wie und ob die Verkehrsgesellschaften dann reagieren oder vielleicht sogar von Seiten der Politik aus reagieren müssen, bleibt abzuwarten.

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