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Es ist ein Neustart nach fast vier Monaten Corona-bedingter Zwangspause. Das Würzburger Nautiland öffnet wieder für Besucher. Das Besondere: Erstmals stehen Gästen das Hallenbad und der neu gestaltete Außenbereich zur Verfügung.

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Nach Corona-Pause: Würzburger Nautiland öffnet für Besucher

Es ist ein Neustart nach fast vier Monaten Corona-bedingter Zwangspause. Das Würzburger Nautiland öffnet wieder für Besucher. Das Besondere: Erstmals stehen Badegästen das Hallenbad und der neu gestaltete Außenbereich zur Verfügung.

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Wenige Monate nach der Eröffnung war wieder Schluss. Das Nautiland stand kaum für Besucher offen, da musste es wegen der Corona-Pandemie bereits wieder schließen. Nun öffnet das Bad noch einmal. Dieses Mal können Badegäste auch in den Außenbereich. Der war bei der Neueröffnung nämlich noch eine Baustelle.

Betreiber stellen Außenbereich des Nautilands fertig

Für das Nautiland-Team um Geschäftsführer Robert Konrad von der Würzburger Bäder GmbH geht mit dem Neustart "eine sehr seltsame und auch schwierige Zeit zu Ende", sagt der Bäderchef. Die Zeit der Schließung habe man genutzt, um den neuen Außenbereich "mit Liebe zum Detail" fertigzustellen. Insgesamt kostete das Nautiland rund 36 Millionen Euro.

Premiere für neue Liegewiese mit altem Baumbestand

Auf der neuen Liegewiese wurde Rollrasen verlegt, der alte Baumbestand ist als Schattenspender geblieben. Es gibt einen neuen Spielplatz, ein neues überdachtes Kinderplanschbecken sowie ein Schwimm-Freibecken mit 25-Meter-Bahnen. Beim Neustart müssen die Schwimmer allerdings im Kreis schwimmen und darauf achten, dass es zu keinem Gegenverkehr kommt. Bäderchef Konrad will zur Wiedereröffnung mehr Personal als sonst üblich einsetzen – auch um sicherzustellen, dass nicht zu viele Menschen gleichzeitig im Wasser sind. "Wir haben schon einen Mehraufwand wegen der Hygienevorschriften. Aber das machen wir gerne, weil wir unsere Gäste auch schützen wollen", sagt Konrad.

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Markierungen vor dem Eingangsbereich des Würzburger Nautiland

Wegen Corona dürfen nur 300 Gäste gleichzeitig ins Bad

Der Saunabereich bleibt allerdings noch bis auf Weiteres geschlossen - und die Anzahl an Gästen im Bad ist wegen der Corona-Pandemie eingeschränkt: Zunächst dürfen nur 300 Gäste gleichzeitig ins Nautiland. Das sind deutlich weniger als etwa im Würzburger Dallenbergbad, wo derzeit maximal 2.000 Badegäste eingelassen werden. Anders als das Dallenberg-Freibad gilt das Nautiland aber als Hallenbad. Da richte sich die Gästebeschränkung nach der Anzahl der Umkleidekabinen, so Robert Konrad. Für einen Besuch im Nautiland ist eine vorherige Buchung notwendig, entweder als Online-Reservierung auf der Internetseite der Würzburger Versorgungs- und Verkehrs-GmbH (WVV) oder im WVV-Zentrum in der Würzburger Domstraße.

Einlass nur nach vorheriger Reservierung

Ohne eine Vorab-Reservierung werde niemand ins Nautiland eingelassen, sagt der Bäderchef: "Für den Fall, dass ein infizierter Mensch im Bad war, müssen wir über die Buchungen nachvollziehen können, wer sonst noch im Nautiland war." Im Bad selbst gilt bis zu den Umkleidekabinen die Mundschutzpflicht, in den Sanitärräumen steht Duschgel bereit – so sei es Vorschrift, sagt Robert Konrad. Im Kassenbereich und an der Selbstbedienungstheke der Gastronomie weisen Bodenaufkleber und Schilder auf den einzuhaltenden Mindestabstand hin.

Bäderchef: Nautiland soll "Urlaub daheim" versüßen

Geschäftsführer Robert Konrad ist sich sicher, dass das Nautiland auch mit den Einschränkungen "ein Sommer-Gefühl" entfalten wird. Seine Hoffnung: "Das hat doch vielleicht ein bisschen was von Urlaub und von Adria, gerade weil viele Menschen dieses Jahr nicht in den Urlaub fahren wollen oder können."

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