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Nach Computervirus: Klinikum Fürstenfeldbruck kurz vor Neustart | BR24

© dpa-Bildfunk/Oliver Berg

Ein infizierter Computer (Symbolbild)

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    Nach Computervirus: Klinikum Fürstenfeldbruck kurz vor Neustart

    Das von einem Computervirus lahmgelegte Klinikum Fürstenfeldbruck soll spätestens am Montagmittag wieder von allen Rettungswagen angefahren werden können. Das Virus hatte das gesamte Netzwerk befallen. Nur Telefone gingen noch.

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    Mit Beginn der neuen Woche hoffen die Verantwortlichen des Fürstenfeldbrucker Klinikums, dass ihr Haus wieder von allen Rettungswagen angefahren werden kann. Es sei gut möglich, dass dies auch schon früher der Fall sein werde, sagte der Vorstand des Klinikums, Alfons Groitl, am Sonntag. Noch laufe nicht alles reibungslos, viele der vom Virus betroffenen Computer seien aber gereinigt und neu aufgesetzt worden.

    Wegen Virus nur noch absolute Notfälle aufgenommen

    Wegen des Vorfalls hat sich das Klinikum von der Integrierten Leitstelle des Landkreises abgemeldet, damit Rettungswagen nur noch lebensgefährlich erkrankte oder verletzte Menschen dorthin bringen. Andere Patienten werden in Krankenhäuser nach München, Dachau, Starnberg und Landsberg gebracht.

    Cybercrime-Spezialisten ermitteln

    Vor gut einer Woche waren die ersten Rechner betroffen. Ursache war wohl ein Mail-Trojaner. Das Virus breitete sich schnell im gesamten Netzwerk des Hauses, das rund 450 Rechner umfasst, aus. Infizierte Geräte seien wiederholt herunter- und wieder hochgefahren worden, sagte Groitl. Inzwischen ermittelt die Zentralstelle Cybercrime Bayern bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg in Oberfranken.