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Nach Besucher-Chaos am Altmain: Volkach vereinbart Maßnahmen | BR24

© BR/Jürgen Gläser

Gewaltiger Andrang - Altmain bei Nordheim

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    Nach Besucher-Chaos am Altmain: Volkach vereinbart Maßnahmen

    Hunderte Luftmatratzen, Kanus, Schlauchboote und Standup-Paddler auf dem Altmain: Das Chaos mit den vielen Besuchern in den letzten Wochen hat Schlagzeilen gemacht. Jetzt ziehen die Verantwortlichen Konsequenzen.

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    Nach einem erhöhten Touristenaufkommen am Altmain bei Volkach ziehen die Verantwortlichen Konsequenzen. So will unter anderem die Wasserschutzpolizei mehr Präsenz zeigen. Außerdem sollen mehr Mülleimer und mobile WCs aufgestellt und die Zustiegsorte der Kanu-Verleiher verlagert werden, um die Parksituation zu entzerren. Die Anlegestelle bei Nordheim sei kein Badestrand, so die Gemeinde.

    Sofortmaßnahmen bei Treffen verabredet

    Die Sofortmaßnahmen wurden bei einem Treffen der Tourismusbehörde Volkach mit verschiedenen Behörden verabredet, meldet am Dienstag die Stadt Volkach. Beteiligt waren die Polizei, die Wasserschutzpolizei, das Wasser- und Schifffahrtsamt, die Untere Naturschutzbehörde, das Amt für öffentliche Ordnung und Gesundheitsamt des Landratsamtes Kitzingen sowie Campingplatzbetreiber, Kanu-Verleiher, Bundeswehr und die Bürgermeister und Bürgermeisterinnen von Nordheim a.M., Sommerach, Volkach und Schwarzach.

    Sicherheitsdienst soll Besucher sensibilisieren

    Volkachs Erster Bürgermeister Heiko Bäuerlein versprach demnach, dass alle Beteiligten weiterhin gemeinsam daran arbeiten würden, die angespannte Situation des Wassertourismus, die sich dieses Jahr Corona bedingt noch verschärft hat, zu entzerren. Alle Beteiligten hätten darüber hinaus an die Eigenverantwortung der Gäste appelliert. Künftig solle unter anderem ein Sicherheitsdienst an den besonders stark frequentierten Stellen vor Ort sein, um kommunikativ die Besucher für die Problematik zu sensibilisieren.

    Auch die Parksituation in Astheim soll entlastet werden. So werde ab sofort ein Interims-Parkplatz am Flusskreuzfahrt-Schiffanleger und eine spezielle Be- und Entlade-Zone für Kanus und sonstige Bade-Utensilien geschaffen.

    Weiteres Treffen im Herbst geplant

    Nordheims Bürgermeisterin Sybille Säger stellte klar, dass die Anlegestelle kein Badestrand sei. Die Fährmänner würden alles tun, um Unfälle zu vermeiden. Es handele sich um eine Liegewiese mit Kanu-Ein- und Ausstiegsstelle. Im Herbst wollen sich die Verantwortlichen erneut treffen, um über weitere Schritte zu beraten. Thema werde dabei unter anderem die Informationsmöglichkeiten von Altmain-Besuchern und Verhaltensregeln bei der Altmain-Nutzung sein.

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