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Bildrechte: BR-Studio Franken/Markus Balek

Der Bauhof in Dinkelsbühl hat den Betrieb nach dem Brand wieder aufgenommen. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern weiter an.

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Nach Bauhofbrand in Dinkelsbühl: Betrieb läuft weiter

Nach dem Großbrand auf dem Gelände des Dinkelsbühler Bauhofs im Landkreis Ansbach kann der Betrieb weitergeführt werden – dank der Unterstützung der benachbarten Kommunen und Gemeinden. Nach der Brandursache wird derweil weiter gesucht.

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Von
  • Markus Balek

Auch für die Beschäftigten des durch einen Großbrand stark beschädigten Dinkelsbühler Bauhofs gibt der dortige Leiter Tobias Wittmann Entwarnung: Niemand müsse in Kurzarbeit, es könne normal weitergearbeitet werden, so Wittmann im BR-Interview.

"Die Stadt Feuchtwangen, der Markt Dentlein, Dürrwangen, Schopfloch, die Gemeinde Mönchsroth und auch viele private Unternehmen haben ihre Hilfe angeboten. Wir werden darauf zurückgreifen und sind sehr dankbar." Tobias Wittmann, Bauhofleiter Dinkelsbühl

Maschinen und Geräte werden geliehen

Unter anderem würden ein Unimog, Fahrzeuge, Kleingeräte sowie Rasenmäher, Freischneider und Schutzausrüstungen für Gartenarbeiten zur Verfügung gestellt. Die Geräte zu Garten- und Landschaftspflege würden am dringendsten benötigt, da sie durch den Brand komplett zerstört seien.

Suche nach Brandursache geht weiter

Die Brandursache ist unterdessen weiter unklar. Vermutungen, dass es sich um einen technischen Defekt der Photovoltaikanlage auf dem Dach handeln könne, wurden bisher noch nicht durch die Kriminalpolizei bestätigt. Die Höhe des Sachschadens beläuft sich mittlerweile auf rund 2,5 Millionen Euro, so die Polizei.

Zwei Lagerhallen ausgebrannt

Bei dem Brand auf dem Gelände des Bauhofs in Dinkelsbühl sind am Freitag (4.6.21) zwei Lagerhallen komplett abgebrannt. In den Hallen waren 20 Fahrzeuge wie Radlader, Transporter, Gabelstapler, Traktoren oder Mähfahrzeuge abgestellt. Auch 20 Kleingeräte, Gerüste und die Tribüne des Heimat- und Kinderfestes "Kinderzeche" wurden komplett zerstört.

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