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Nach Bauernhofbrand im Unterallgäu: Eigentümer festgenommen | BR24

© BR/Rupert Waldmüller

In Eppishausen hat im Februar ein Bauernhof gebrannt. Jetzt hat die Polizei den Eigentümer festgenommen wegen Verdachts auf Brandstiftung, obwohl er zum Brandzeitpunkt verreist war. Seine Mutter hat laut Polizei gestanden, das Feuer gelegt zu haben.

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Nach Bauernhofbrand im Unterallgäu: Eigentümer festgenommen

In Eppishausen hat im Februar ein Bauernhof gebrannt. Jetzt hat die Polizei den Eigentümer festgenommen wegen Verdachts auf Brandstiftung, obwohl er zum Brandzeitpunkt verreist war. Seine Mutter hat laut Polizei gestanden, das Feuer gelegt zu haben.

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Bei dem Bauernhofbrand im Februar ist ein Schaden in Höhe von 500.000 Euro entstanden. Jetzt hat die Polizei den Eigentümer des Hofs wegen vorsätzlicher Brandstiftung festgenommen. Wie das Kemptener Polizeipräsidium mitteilte, waren wohl längere finanzielle Schwierigkeiten das Motiv für die Tat. Kurz vor dem Feuer hatte der Mann eine Brandschutzversicherung für seine Gebäude abgeschlossen.

Mutter des Eigentümers gesteht Brandstiftung

Zur Tatzeit war der Eigentümer des Hofs verreist. Seine Mutter hat laut Polizei den Brand im Stall gelegt. Gegenüber der Polizei hat sie die Tat bereits gestanden. Fluchtgefahr für die Frau bestehe nicht.

Ermittlungen führen zu Verdacht auf Brandstiftung

Zunächst war die Polizei von einem technischen Defekt an einem Rolltor als Brandursache ausgegangen. Die aufwändigen und langwierigen Ermittlungen der Kripo und eines Brandsachverständigen des LKA erhärteten dann aber den Verdacht der Brandstiftung.

Pferd mit schweren Brandwunden

Bei dem Feuer waren mehrere Ställe und Scheunen komplett abgebrannt. Ein Pferd trug schwere Brandwunden davon. Weitere Pferde und Kühe konnten rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden. Ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus konnte die Feuerwehr aber verhindern.