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Nach 40 Jahren: Gast schickt Mönchen geklauten Löffel zurück | BR24

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Ein ungewöhnlicher Brief hat die Benediktinermönche von Weltenburg erreicht. Ein Gast schickt einen geklauten Kaffeelöffel zurück und bittet um Vergebung. Der Diebstahl liegt 40 Jahre zurück.

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Nach 40 Jahren: Gast schickt Mönchen geklauten Löffel zurück

Ein ungewöhnlicher Brief hat die Benediktinermönche von Weltenburg erreicht. Ein Gast schickt einen geklauten Kaffeelöffel zurück und bittet um Vergebung. Der Diebstahl liegt 40 Jahre zurück.

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Vor mehr als vier Jahrzehnten hat ein unbekannter Besteck-Dieb in der Klosterschenke von Weltenburg einen Kaffee-Löffel mitgehen lassen. Jetzt hat ihn offenbar die Reue gepackt: Er schickte den Kaffee-Löffel mit einem anonymen Entschuldigungsschreiben an die "Lieben Benediktiner" zurück und bat die Mönche von Weltenburg (Lkr. Kelheim) um Vergebung:

"Ich bin sicher, späte Reue ist besser als gar keine. Mit der Bitte um Vergebung sende ich Ihnen den halb antiken Löffel zurück." Anonymer Löffeldieb

Das Besteckteil hatte der reuige Dieb zum Schutz sogar noch in Luftpolsterfolie gepackt. Er habe den beiliegenden Kaffeelöffel vor mehr als 40 Jahren bei einem Besuch der Klosterschenke "als Souvenir" mitgenommen, schrieb er außerdem.

Die Klosterschenke Weltenburg ist eine der beliebtesten Ausflugsgaststätten in Ostbayern. In den Sommermonaten lockt der Biergarten am Donaudurchbruch jeden Tag Hunderte Besucher an.

© pa/imagebroker/Stefan Kiefer

Der Biergarten an der Weltenburger Klosterschenke: das Wirtshaus gilt als eine der beliebtesten Ausflugsgaststätten in Ostbayern.

Viele launige Kommentare auf Facebook

Die Benediktiner von Weltenburg posteten am Freitag ein Foto von der ungewöhnlichen Briefsendung auf Facebook und ernteten zahlreiche humorvolle Kommentare. "Da hat jemand den Löffel abgegeben", heißt es etwa, ein anderer User erteilt dem Dieb die "Absolution". Und ein dritter merkt an, endlich könne die "SOKO Klosterlöffel aufgelöst werden".