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Nach 26 Jahren: Kripo bringt mutmaßlichen Mörder hinter Gitter | BR24

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26 Jahre nach der Tat haben Ermittler einen mutmaßlichen Mörder festgenommen.

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    Nach 26 Jahren: Kripo bringt mutmaßlichen Mörder hinter Gitter

    26 Jahre nach der Tat haben Kripo und Staatsanwaltschaft einen mutmaßlichen Mörder aus Rumänien verhaftet. Der Mann soll 1992 in Weismain einen Landsmann im Schlaf mit einem Bierkrug erschlagen haben. Beide lebten in einer Asylbewerberunterkunft.

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    Der damals 35-jährige mutmaßliche Täter war direkt nach der Tat geflohen und untergetaucht. Trotz internationaler Fahndung fehlte von ihm seitdem jede Spur. Bereits Ende der 1990er Jahre stellte sich heraus, dass der Gesuchte unter verschiedenen Namen in Deutschland unterwegs war, dabei immer wieder straffällig wurde und die Polizei deshalb bereits im Besitz seiner Fingerabdrücke war. Recherchen ergaben aber auch, dass der Mann unter seinem richtigen Namen bereits kurz nach der Tat in sein Heimatland Rumänien abgeschoben wurde.

    Coburger Beamte fliegen nach Bukarest

    Im September 2019 schließlich starteten die Coburger Ermittler einen erneuten Anlauf. Rumänische Polizisten konnten den mittlerweile 62-Jährigen schließlich ausfindig machen und festnehmen. Beamte der Kripo Coburg holten den Mann vergangene Woche dann aus Bukarest ab und führten ihn einem Ermittlungsrichter vor. Seitdem sitzt er in U-Haft.

    Polizei hofft auf moderne Untersuchungsmethoden

    Die Polizei hofft nun, dass sie ihm den Mord mittels DNA-Analysen und Untersuchungsmethoden, die es zur Tatzeit noch gar nicht gab, nachweisen können.