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Nach 15 Jahren zwei Drittel weniger Arbeitslose in Hof | BR24

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In der Region Bayreuth-Hof ist die Zahl der Arbeitslosen innerhalb von 15 Jahren von 27.000 auf 9.000 zurück gegangen.

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Nach 15 Jahren zwei Drittel weniger Arbeitslose in Hof

In der Region Bayreuth-Hof waren im vergangenen Jahr 9.000 Personen ohne Jobs. Das seien zwar 250 Arbeitslose mehr als im Vorjahr, teilte die Arbeitsagentur in Hof mit. Vor 15 Jahren jedoch seien noch 27.000 Menschen arbeitslos gewesen.

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Eine positive Bilanz zieht die Agentur für Arbeit Bayreuth-Hof nicht nur rückblickend für 2019, sondern vor allem, was die längerfristige Entwicklung in den letzten Jahren betrifft. Die Agentur stellte am Mittwoch (08.01.20) die aktuellen Zahlen für die Region vor.

Zahl der offenen Stellen stark gestiegen

Zwar waren im Agenturbezirk Bayreuth-Hof im vergangenen Jahr mit gut 9.000 etwa 250 Menschen mehr arbeitslos als 2018. Vor 15 Jahren waren die Zahlen aber fast dreimal so hoch. Auch gab es damals mehr offene Stellen als heute. 19 Arbeitslosen bewarben sich um einen unbesetzten Arbeitsplatz. Heute kommt eine offene Stelle auf 1,6 Arbeitslose. Damals noch ein Sorgenkind im bayernweiten Vergleich, liegt der Agenturbezirk Bayreuth-Hof heute nur noch wenig unter dem Durchschnitt.

Zahl der Arbeitslosen wird weiter zurückgehen

Mit den niedrigen Arbeitslosenzahlen wird der Fachkräftemangel auch im Nordosten Bayerns im kommenden Jahr ein wichtiges Thema sein. Aber: In Hof und Bayreuth gibt es in allen Anforderungsprofilen – egal ob als Hilfskraft, Facharbeiter oder Spezialist – offene Stellen. Das lässt Geschäftsführer Sebastian Peine optimistisch in die Zukunft schauen. Auch für die nächsten Jahre erwartet er, dass immer weniger Menschen ohne Job dastehen werden.

Agentur wird Fachkräfte auch im Ausland anwerben

Dafür setzt die Agentur auf Prävention und will 2020 noch mehr Geld in die Hand nehmen. Die Agentur wird nicht nur Arbeitslose, sondern auch Arbeitgeber und Beschäftigte beraten und weiterbilden, Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt integrieren und Fachkräfte aus dem Ausland gewinnen. Das soll die Region fit für die Zukunft machen.