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MVV-Tarifreform: Das 365 Euro-Ticket lässt auf sich warten | BR24

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Ein MVV-Jahresticket zum Preis von einem Euro pro Tag für Auszubildende - das ist die Idee. Doch im Vorfeld zeichnete sich ab: der Traum vom 365 Euro-Jahrestickets wäre schwer umzusetzen, rechnet das Münchner Wirtschaftsreferat vor.

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MVV-Tarifreform: Das 365 Euro-Ticket lässt auf sich warten

Ein MVV-Jahresticket zum Preis von einem Euro pro Tag für Münchner Auszubildende, das ist die Idee. Doch alleine kann die Stadt das 365 Euro-Jahresticket nicht stemmen. Erst einmal will sie aber, dass das 365 Euro-Ticket für Jugendliche kommt.

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Die Landeshauptstadt könne ein 365 Euro-Jahresticket für Münchner Auszubildende ohne Hilfe des Freistaates nicht finanzieren, hieß es schon in der Beschlussvorlage für die heutige Sitzung des Wirtschaftsausschusses. Es würden laut Wirtschaftsreferat Einnahmeverluste von bis zu 43 Millionen Euro pro Jahr entstehen. Außerdem würde so das rund 200 Euro teurere Semesterticket für Studenten uninteressant, hieß es dort weiter.

Stadt will 2020 das 365 Euro-Ticket für Jugendliche

Trotzdem will die Stadt München das Ticket weiterhin bekommen und stellt für die kommenden drei Jahre jährlich 28 Millionen Euro zur Verfügung. In den Verhandlungen mit dem Freistaat will sie darauf drängen, dass nächstes Jahr im Herbst das 365 Euro-Ticket für Jugendliche kommt. Mit dem 365 Euro-Ticket für alle wird es jedoch noch dauern.