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Mutmaßlicher Messerstecher von Johannis ab September vor Gericht | BR24

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Der mutmaßliche Messerstecher von Johannis muss sich ab September vor Gericht verantworten. Der Vorwurf der Staatsanwaltschaft lautet versuchter Mord.

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Mutmaßlicher Messerstecher von Johannis ab September vor Gericht

Er hatte für Angst und Schrecken in Nürnberg gesorgt: Der mutmaßliche Messerstecher von St. Johannis steht ab dem 19. September vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm versuchten Mord in drei Fällen vor.

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Ein 39-Jähriger steht ab dem 19. September wegen versuchten Mordes vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth. Er soll im vergangenen Dezember drei Frauen im Nürnberger Stadtteil St. Johannis mit einem Messer angegriffen und verletzt haben, teilt das Gericht mit. Der 39-Jährige habe seine drei Opfer völlig überraschend angegriffen, mit dem Ziel diese zu töten, so die Staatsanwaltschaft.

Lebensbedrohliche Angriffe kamen aus dem Nichts

Der Angeklagte soll am 13. Dezember abends zunächst einer 56-Jährigen mit einem Messer in den Bauch gestochen haben. Laut Staatsanwaltschaft näherte er sich anschließend einer 26-Jährigen von hinten und stach ihr in den Rücken. Kurz darauf soll er einer 34 Jahre alten Frau das Messer in den Bauch gerammt haben. Gekannt hätten sich Täter und Opfer nicht. Ohne ärztliche Hilfe hätten die schwerverletzten Frauen den Ermittlern nach die Attacken nicht überlebt.

Angeklagter äußerte sich bereits zu den Taten

Der Mann hat den Ermittlern zufolge die Taten bereits eingeräumt. Das Motiv dafür könne er sich nicht erklären. Für den Prozess wurden sieben Verhandlungstage angesetzt.

Großaufgebot der Polizei in St. Johannis

Der Fall hatte bundesweit für Schlagzeilen gesorgt. Stundenlang war ein großes Polizeiaufgebot in St. Johannis im Einsatz gewesen. Am Tag nach den Angriffen konnte die Polizei den mutmaßlichen Täter schließlich fassen.