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Mutmaßlicher Drogenboss vor Gericht | BR24

© picture alliance/dpa

Justitia

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    Mutmaßlicher Drogenboss vor Gericht

    Der mutmaßliche Boss einer internationalen Drogenschmuggler-Bande muss sich ab heute vor dem Landgericht Hof verantworten. Er soll zusammen mit Komplizen mindestens eine Tonne Marihuana aus Spanien geschmuggelt haben.

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    Aufgeflogen waren die Drogenschmuggler im vergangenen Sommer bei einer Zufallskontrolle des Zolls auf der A9 bei Berg im Landkreis Hof.

    Fahrten mit jeweils 100 Kilo Marihuana organisiert

    Die Zollfahnder hatten 100 Kilo Mariuhana entdeckt, versteckt unter Pfirsichkisten. Nachdem ein Bandenmitglied ein Geständnis abgelegt hatte, konnte auch der 37-jährige mutmaßliche Boss der Bande, der aus Köln stammt, im Januar 2019 von Spezialkräften festgenommen werden. Er soll über Kuriere ab dem Frühjahr 2018 innerhalb von wenigen Monaten mindestens zehn Fahrten mit jeweils 100 Kilo Marihuana organisiert haben, so das Ergebnis der Ermittlungen, die auch von spanischen und rumänischen Drogenermittlern unterstützt wurden.

    Für den Prozess gegen den mutmaßlichen Drahtzieher und vier weitere Bandenmitglieder sind fünf Verhandlungstage angesetzt. Mit einem Urteil wird nicht vor Anfang Juni gerechnet.