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Die Stadt Nürnberg hat die Pläne für den Konzertsaal auf Eis gelegt. Das kommt bei den Nürnberger Staatsphilharmonikern nicht gut an.

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    Musikerprotest gegen Moratorium für Konzerthaus-Bau in Nürnberg

    Orchestermusiker haben gegen das Aus für das Konzerthaus in Nürnberg demonstriert. Die Stadt hatte zuvor die Pläne für die Konzerthalle wegen Corona auf Eis gelegt. Das sei eine vertane Chance, kritisieren die Musiker.

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    Von
    • Michael Reiner

    Die Stadt Nürnberg hat wegen Corona die Pläne für den Konzertsaal auf Eis gelegt. Das kommt bei den Nürnberger Staatsphilharmonikern nicht gut an: Nürnberg sei damit die einzige Stadt in Deutschland mit mehr als 500.000 Einwohnern, die keinen Konzertsaal mit guter Akustik habe, heißt es in dem Aufruf der Musiker. Vor der letzten Stadtratssitzung des Jahres haben sie deswegen in Nürnberg demonstriert.

    Konzerthaus-Bau wegen knapper Kassen zurückgestellt

    Das Moratorium für den Saal sei eine vergebene Chance, das Projekt Konzerthaus dürfe nicht komplett in Vergessenheit geraten. Die Stadt Nürnberg hat die Pläne für den Bau des Konzerthauses vor einem Monat zurückgestellt. Die Stadt könne sich angesichts knapper Kassen das Projekt nicht mehr leisten.

    Kein endgültiges Aus für Projekt

    Rund 72 Millionen Euro hätte die Stadt Nürnberg für den Bau aufbringen müssen. Insgesamt sollte das Konzerthaus gut 200 Millionen Euro kosten. Der Freistaat hatte versprochen, den Rest zu finanzieren. Kulturbürgermeisterin Julia Lehner (CSU) erläuterte den Stadträten in der Sitzung noch einmal die Hintergründe für das Moratorium, das aus ihrer Sicht nicht das endgültige Aus für das Projekt bedeute.

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