Museum Karlstadt
Bildrechte: Architekturbüro Wiener und Partner

Nach langer Sanierungsphase wurde das Museum Karlstadt im Mai 2022 eröffnet.

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Museum Karlstadt erhält Bayerischen Denkmalpflegepreis

Museum Karlstadt erhält Bayerischen Denkmalpflegepreis

Das Museum Karlstadt (Lkr. Main-Spessart) ist am Donnerstagabend im Schloss Oberschleißheim mit dem Bayerischen Denkmalpflegepreis 2022 ausgezeichnet worden. Das Gebäude erhielt die Bronze-Auszeichnung für öffentliche Bauwerke.

Große Freude im Landkreis Main-Spessart: Das Museum Karlstadt ist am Donnerstagabend (16.09.2022) mit dem Bayerischen Denkmalpflegepreis 2022 ausgezeichnet worden. Das Gebäude erhielt die Bronze-Auszeichnung für öffentliche Bauwerke.

"Sanierung des stark geschädigten Gebäudes gelungen"

Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau vergibt die Preise gemeinsam mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege. Die Entscheidung der Stadt Karlstadt, das im Altstadtensemble gelegene Denkmal zu erwerben und dort eine Museumsnutzung vorzusehen sei ein wichtiger Schritt zum Erhalt des Baudenkmals gewesen, so die Begründung der Jury. Die umfangreichen baulichen Eingriffe im Zuge der Instandsetzung hätten eine sichere Beherrschung der unterschiedlichsten Bauzustände erfordert. Außerdem sei die Sanierung der stark geschädigten Konstruktion gelungen, ohne dass es hierdurch zum Verlust wertvoller Bausubstanz gekommen sei.

Bildrechte: Tobias Hase, Stadt Karlstadt

Vergabe des Bayerischen Denkmalpflegepreises in Oberschleißheim an das Museum Karlstadt am Donnerstagabend (15.09.2022).

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Historische Artefakte und zeitgenössische Kunst

Das Museum Karlstadt war im Mai nach einer umfangreichen fünfjährigen Sanierung offiziell eröffnet worden. Rund vier Millionen Euro flossen in den Um- und Ausbau des Gebäudes aus dem 14. Jahrhundert. In dem Museum sind historische Artefakte ausgestellt, wie etwa alte Münzen und mittelalterliche Schwerter. Im neu sanierten Teil des Museums ist zeitgenössische Kunst zu sehen. Die Ausstellung "ZeitBRÜCHE" wurde konzipiert vom ehemaligen Würzburger Domkapitular Jürgen Lenssen. Dafür hatte er der Stadt insgesamt 206 Werke aus seiner privaten Sammlung überlassen.