BR24 Logo
BR24 Logo
Bayern

Mundartstück feiert Premiere in Studiobühne Bayreuth | BR24

© Thomas Eberlein

Feiert Premiere in der Studiobühne Bayreuth: das Mundartstück "Ein seltsames Paar oder zwaa scheena Bum".

Per Mail sharen
Teilen
  • Artikel mit Audio-Inhalten

Mundartstück feiert Premiere in Studiobühne Bayreuth

Der Pfarrer und Kabarettist Hannes Schott hat ein Theaterstück aus den 60er Jahren in Bayreuther Dialekt übersetzt. Das Stück "Ein seltsames Paar oder zwaa scheena Bum" feiert in der Studiobühne Bayreuth seine Premiere.

Per Mail sharen
Teilen

Dass ein Theaterstück aus den 1960er Jahren ins Bayreuth der 70er Jahre übertragen werden kann, beweist die Studiobühne Bayreuth mit ihrer neuen Produktion "Ein seltsames Paar oder zwaa scheena Bum". Das Mundartstück feiert am Samstag (22.02.) Premiere. Es basiert auf einem Werk aus der Feder von Neil Simon. Der über die Grenzen Bayreuths hinaus bekannte Pfarrer und Kabarettist Hannes Schott hat es in Bayreuther Dialekt übersetzt. Er verkörpert zudem mit Oskar eine der beiden Hauptfiguren.

Unterschiedliche Schafkopf-Freunde als Plot

Zur Story: Der frisch geschiedene Oskar lebt alleine in einer Hochhauswohnung in Bayreuth. Sein Schafkopf-Freund Felix wird von seiner Frau verlassen und zieht zu ihm. Das geht nicht lange gut, denn die beiden sind äußerst unterschiedliche Charaktere. Oskar ist ein unordentlicher Lebemann, Felix ein hypochondrischer, hochsensibler Sauberkeitsfanatiker. Was anfangs wie eine gute Ergänzung wirkt, entpuppt sich bald als explosive Kombination. Das eheähnliche Verhältnis der beiden droht an ihren Unterschieden zu scheitern.

Darsteller kommen aus Oberfranken

Regisseur Dominik Kern lässt Oskar, Felix und ihre Schafkopf-Freunde in einer Wohnung agieren, wie sie in den 1970er Jahren in New York ebenso wie in Bayreuth üblich war. Tapeten, Poster, Getränke, Möbel und Lampen repräsentieren den damaligen Schick. Die Schauspieler tragen Schlaghosen, bunte Hemden, Hosenträger und Schnurrbärte und manche sogar Toupet. Alle Darsteller stammen aus Oberfranken und spielen ihre Figuren so "wie ihnen der Schnabel gewachsen" ist, also in ihrem ganz persönlichen Dialekt. Der Dialekt macht auch den außergewöhnlichen Charme des Stückes aus.