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Ärzte des Mukoviszidose-Zentrums in Erlangen

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    Mukoviszidose-Patienten demonstrieren in Erlangen

    Mukoviszidose-Patienten wollen morgen vor der Kinderklinik in Erlangen demonstrieren. Sie bangen um ihre medizinische Versorgung in der Kinderklinik. Die Kosten dafür übernehmen die Kassen nämlich nur noch bei Minderjährigen. Von Christian Schiele

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    Dank der besseren Versorgung gibt es immer mehr Kranke, die über 18 sind – in Erlangen sind es derzeit 86. Zunächst werden die betroffenen Patienten zwar weiterbehandelt, heißt es von Seiten der Uniklinik. Ein Dauerzustand sei das aber nicht, denn die Klinik bleibt nun auf dem Großteil der Kosten sitzen.

    "Wir sind der Uniklinik sehr dankbar, dass sie die betroffenen Patienten zunächst weiter behandelt. Aber das löst das Problem in der Region nicht." Winfried Klümpen, Sprecher der Geschäftsführung des Mukoviszidose e.V.

    Wenn sie nicht mehr die nötigen Mittel dafür erhalte, werde die Kinderklinik nur noch eine Rumpfversorgung leisten können, heißt es von Seiten des Vereins "Mukoviszidose". Dann müssten die betroffenen Patienten "eine Verschlechterung ihres Zustandes befürchten oder weite Wege in Kauf nehmen", sagt Winfried Klümpen, Sprecher der Geschäftsführung des Mukoviszidose e.V.

    Ärzte, Pfleger und Patienten demonstrieren gemeinsam

    Damit es nicht so weit kommt, wollen die Patienten gemeinsam mit Ärzten, Pflegepersonal und Vertretern des Vereins Mukoviszidose in Erlangen dafür demonstrieren, dass sie auch künftig so behandelt werden, wie es medizinisch möglich ist. Und dass diese Behandlung von den Kassen weiterhin entsprechend vergütet wird.

    Stichwort Mukoviszidose

    Mukoviszidose ist eine Erbkrankheit. Bei Betroffenen können die Atemwege verschleimen. Dies kann im schlimmsten Fall zum Erstickungstod führen.