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Bildrechte: Birgit Grundner BR

Seit Jahren setzt sich Melanie Schmidt gegen illegalen Welpenhandel ein. Die Münchnerin meldet sich auf Inserate - nun hat sie Händler überführt, die verbotenerweise Pitbull-Terrier-Welpen zum Verkauf angeboten hatten.

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Münchnerin kämpft gegen illegalen Welpenhandel

Seit Jahren setzt sich Melanie Schmidt gegen illegalen Welpenhandel ein. Die Münchnerin meldet sich auf Inserate - nun hat sie Händler überführt, die verbotenerweise Pitbull-Terrier-Welpen zum Verkauf angeboten hatten.

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Von
  • Birgit Grundner

Melanie Schmidt kämpft gegen verbotenen Tierhandel. Die Münchnerin meldet sich regelmäßig auf verdächtige Internet-Anzeigen und gibt sich als Kaufinteressentin für Welpen aus. Vor kurzem wurden Tierhändler verurteilt, die sie überführt hatte.

Handel mit Kampfhund-Welpen

Im konkreten Fall hatte ein rumänisches Ehepaar drei Tiere angeboten. Die Hunde waren aber viel zu jung für einen legalen Import, sie waren noch nicht gegen Tollwut geimpft. Außerdem handelte es sich um Pitbull-Terrier, also Kampfhunde der Kategorie 1, deren Verkauf in Bayern streng verboten ist.

Polizei wartete schon

Was die Händler nicht wussten: Im Hintergrund wartete schon die Polizei, die angebliche Kaufinteressentin hatte sie vorab informiert. Die beiden gescheiterten Verkäufer wurden zu Geldstrafen von jeweils 300 Euro verurteilt. In vielen anderen Fällen ist es Anbietern gelungen, die wahre Herkunft der Tiere noch zu verschleiern. Verfahren wurden eingestellt.

Hunderte Welpen gerettet

Das verbotene Welpen-Geschäft ist freilich trotzdem geplatzt – auch ein Erfolg für Melanie Schmidt. 500 Hunde hat sie nach ihrer Schätzung über die Jahre gerettet.

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