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Der Roboter kann Macarena tanzen
© Julia Binder, BR

Autoren

Birgit Frank
© Julia Binder, BR

Der Roboter kann Macarena tanzen

Roboter, künstliche Intelligenz, autonome Maschinen – auf der einen Seite sollen sie uns in der Zukunft bei unserer täglichen Arbeit unterstützen. Aber sie sorgen auch für Ängste und Verunsicherungen. Wie viele Arbeitsplätze sind durch die Industrie 4.0 in Gefahr? Wie ändert sich unsere Arbeit durch die digitale Vernetzung? Und welche Auswirkungen hat das alles auf unsere Psyche? Bei den Münchner Wissenschaftstagen versuchen rund 400 Expertinnen und Experten, all diese Fragen zu klären.

Kostenloses Programm

Die Angebote sind für die Besucher kostenlos, erklärt Steffi Bucher, die Geschäftsführerin der Münchner Wissenschaftstage. An interaktiven Ständen können Besucher vieles ausprobieren: Sie können eine Virtual Reality-Brille und einen 3D-Drucker testen, oder einen Hocker ausprobieren, der signalisiert, ob man richtig sitzt. Natürlich gibt es autonome Roboter zu sehen, und Besucher können mit Psychologen erforschen, ob sie selbst gestresst sind – und falls ja, wie sie den Stress in der Arbeitswelt der Zukunft am besten bewältigen können.

Roboter basteln für Kinder

Für Kinder gibt es spezielle Angebote: Sie können unter anderem selbst einen Roboter basteln oder sich in offenen Werkstätten ausprobieren. Die Münchner Wissenschaftstage finden heuer zum 18. Mal statt - und gleichzeitig zum letzten Mal. Denn wegen finanzieller Probleme können die Veranstalter das Programm nicht mehr fortführen.

Öffnungszeiten:

18. Münchner Wissenschaftstage: Samstag, 10. November, bis Dienstag, 13. November, ab 10 Uhr, Alte Kongresshalle und Verkehrszentrum des Deutschen Museums.

Autoren

Birgit Frank

Sendung

Rundschau vom 10.11.2018 - 16:00 Uhr