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Münchner Taxler in Existenznot – Hilferuf an Söder | BR24

© picture alliance / SVEN SIMON | Frank Hoermann / SVEN SIMON

Taxis in München

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    Münchner Taxler in Existenznot – Hilferuf an Söder

    Corona trifft das bayerische Taxigewerbe hart. Allein in München sind derzeit mehr als 1.000 von 3.300 Konzessionen stillgelegt. Die Taxiunternehmer beklagen, die Hilfen kämen nicht an – und stellen konkrete Forderungen an Ministerpräsident Söder.

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    Von
    • Veronika Beer

    Die bayerischen Taxiunternehmen bitten mit einem offenen Brief Ministerpräsident Markus Söder (CSU) um Hilfe. Die Lage des Gewerbes habe sich in der Corona-Krise "dramatisch entwickelt", beklagen sie. Allein in München seien derzeit mehr als 1.000 von 3.300 Konzessionen stillgelegt.

    "Derzeit verlieren wir massenhaft Unternehmen." Sprecher des bayerischen Taxigewerbes

    Corona-Hilfen kommen im Taxigewerbe nicht an

    Die aktuellen Hilfen kämen im Taxigewerbe nicht an, beklagen die Unternehmer. So helfe unter anderem die Kurzarbeit wegen der Betriebspflicht nicht. Personalkosten würden zudem nur zu einem kleinen Teil als Betriebskosten anerkannt.

    Unternehmerlohn statt Kurzarbeit

    Hier wünschen sich die Taxiunternehmer Abhilfe durch Söder, unter anderem in Form eines Unternehmerlohns sowie der Übernahme von Fahrzeugfinanzierungs- und Personalkosten. Zudem plädieren sie dafür, an besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen Gutscheine für Taxifahrten zum Arzt oder Einkaufen zu verteilen.

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