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Münchner Stadtwerke setzen auf UV-Licht beim Trinkwasser | BR24

© SWM / Lena Engel

Das Münchner Trinkwasser ist bekannt für seine hohe Qualität. Um das auch bei extremen Wettereignissen oder technischen Zwischenfällen gewährleisten zu können, setzen die Stadtwerke jetzt auf UV-Anlagen – als Alternative zum Einsatz von Chlor.

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Münchner Stadtwerke setzen auf UV-Licht beim Trinkwasser

Die Münchner Stadtwerke halten viel auf ihr Trinkwasser aus dem Mangfalltal. Damit es auch wirklich beständig in hoher Qualität durch die Hähne fließen kann, setzen sie zunehmend auf UV-Bestrahlung.

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Der Vorteil von einer Bestrahlung des Trinkwassers mit ultraviolettem Licht besteht darin, dass das Wasser dabei zuverlässig desinfiziert wird, aber geschmacklich unverändert bleibt.

Nicht chloriert - nach UV-Licht schmeckt Wasser einwandfrei

UV Licht tötet zuverlässig Bakterien, Viren und vielerlei Sporen einfach ab. Das konnten die Münchner Stadtwerke in einem wissenschaftlich begleiteten Versuch in Deisenhofen erfolgreich testen. Bei starkem Regen oder Hochwasser oder wenn eine Zuleitung beschädigt wird, besteht immer die Gefahr, dass Bakterien oder andere Mikroorganismen ins Trinkwasser gelangen. Um dem vorzubeugen, geben die Wasserversorger üblicherweise in solchen Fällen geringe Mengen Chlor zu.

Das garantiert zwar hygienisch einwandfreies Trinkwasser, aber der Chlorgeruch und -geschmack ist für viele Menschen unangenehm. Inzwischen haben die Münchner Stadtwerke zwei reguläre UV-Anlagen im Einsatz. Die bisherigen Chlorungsanlagen bleiben in Reserve, allerdings wollen die Stadtwerke sie nur noch im Notfall einsetzen.

Bergwasser aus dem Mangfalltal

Das Münchner Trinkwasser ist für die Zubereitung von Babynahrung geeignet. Die Stadtwerke gewinnen es vor allem aus dem Mangfalltal, dem Loisachtal und mit Tiefbrunnen können sie auch aus der Münchner Schotterebene pumpen.