BR24 Logo
BR24 Logo
BR24

Münchner spendet seiner Stadt 500.000 Euro für Bedürftige | BR24

© pa/dpa/Marc Müller

Eine halbe Million Euro hat ein Münchner seiner Heimatstadt gespendet.

3
Per Mail sharen

    Münchner spendet seiner Stadt 500.000 Euro für Bedürftige

    Ein Münchner hat der Landeshauptstadt eine halbe Million Euro gespendet - anonym. Das Geld sei Teil des Erlöses, den er durch den Verkauf seines Hauses erzielt hat. Nach eigenen Angaben möchte er so finanziell schwach gestellte Menschen unterstützen.

    3
    Per Mail sharen
    Von
    • Birgit Grundner

    Ein Münchner, der anonym bleiben will, hat der Stadt eine halbe Million Euro gespendet. Nach eigenen Angaben möchte er damit finanziell schwach gestellte Menschen unterstützen, teilte die Stadt München am Donnerstag mit. Zugleich wolle der Mann damit aufzeigen, dass auch ohne Anlass jeder seiner Stadt etwas zurückgeben könne und so zur Nachahmung motivieren.

    Sozialreferentin: "Großartige Geste"

    Mit der Spende wolle der Mann nun "aufzeigen, dass auch ohne Anlass jeder seiner Stadt etwas zurückgeben kann und so zur Nachahmung motivieren". Sozialreferentin Dorothee Schiwy zeigt sich "überwältigt" und betont: "Gerade in Zeiten wie diesen, in denen uns die Pandemie vor große Herausforderungen stellt, ist das eine großartige Geste und Zeichen für die Verbundenheit mit der Landeshauptstadt“. Die Spende wird nun nach Angaben des Referats verwendet, "um Menschen in schwierigen Lebenssituationen zu unterstützen und Projekte zu fördern, die einen Beitrag zur solidarischen Stadtgesellschaft und Chancengerechtigkeit sowie zur sozialen Teilhabe leisten".

    Arbeit als Kind auf der Wiesn

    Dabei handelt es sich um einen Teil des Erlöses, den er durch den Verkauf seines Hauses erzielt hat. Der Senior stammt aus einer Unternehmerfamilie und ist eng mit seiner Heimatstadt verbunden, wie es in einer Mitteilung aus dem Rathaus heißt. Der 1936 in München Geborene wolle seine Finanzen und sein Leben ordnen, wie es heißt. Der Mann habe schon als Kind auf dem Oktoberfest das Fahrgeschäft Krinoline angeschoben und sich so Freifahrten verdient.

    Schrecken und Armut selbst erfahren

    Er sei als Fußballfan zudem sowohl dem FC Bayern München als auch dem TSV 1860 München verbunden. Als Zeitzeuge des Zweiten Weltkriegs habe er sowohl die Schrecken des Krieges als auch die Nachkriegszeit selbst miterlebt und kenne daher Bedürftigkeit aus eigener Erfahrung.

    "Darüber spricht Bayern": Der neue BR24-Newsletter informiert Sie immer montags bis freitags zum Feierabend über das Wichtigste vom Tag auf einen Blick – kompakt und direkt in Ihrem privaten Postfach. Hier geht’s zur Anmeldung!